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Profi-Teleobjektive für das EOS-R-System

Profi-Teleobjektive für das EOS-R-System

Passend zu angekündigten EOS R3 bringt Canon im August 2021 zwei Tele-Festbrennweiten für professionelle Natur- und Sportfotografen auf den Markt. Das RF 400mm F2.8 L IS USM und das RF 600mm F4 L IS USM basieren auf den Super-Teleobjektiven EF 400mm f/2.8 L IS III USM und EF 600mm f/4 L III USM, bieten aber dank dualem Antrieb mit Ring-USM, Highspeed-CPU und optimierten AF-Algorithmen eine deutlich schnellere Fokussierung in Verbindung mit der EOS R3 und darauf folgenden EOS-R-Kameras. Zudem sind die beiden Profi-Teleobjektive. deutlich leichter als die EF-Modelle. Für die manuelle Fokussierung stehen drei Fokusgeschwindigkeiten zur Auswahl. Beide Objektive haben einen Bildstabilisator, der bis zu 5,5 Belichtungsstufen kompensiert.

Das 400-Millimeter-Objektiv wiegt 2890, das 600er-Tele 3090 Gramm. Beide sind staub- und spritzwassergeschützt.

Das RF 400mm F2.8 L IS USM soll 13000 Euro kosten, für das RF 600mm F4 L IS USM liegt er empfohlene Preis bei 14000 Euro. Weitere Informationen über die zwei Profi-Teleobjektive für das EOS-R-System finden Sie auf den Internetseiten von Canon.


Pressemitteilung

Neue Objektive für das EOS R System

Die beiden neuen Super-Teleobjektive RF 400mm F2.8 L IS USM und RF 600mm F4 L IS USM eignen sich ideal für die professionelle Natur- und Sportfotografie. Als erste Objektive der RF Serie verfügen sie über einen dualen Antrieb, der es ermöglicht, schneller als je zuvor zu fokussieren. Profis halten damit selbst bei Serienbildfrequenzen von 30 Bildern pro Sekunde die Action zuverlässig fest. Das RF 100mm F2.8 L MACRO IS USM ist das weltweit erste AF-Makroobjektiv mit 1,4-facher1 Vergrößerung. Es ist ein unverzichtbarer Wegbegleiter für Foto-Begeisterte und Profis, die ihre kreativen Fähigkeiten mit den zahlreichen Vorteilen der leistungsstarken Kameras und Objektive des EOS R Systems erweitern möchten.

Super-Teleobjektive mit unglaublicher Fokussiergeschwindigkeit

Das RF 400mm F2.8 L IS USM und das RF 600mm F4 L IS USM basieren auf den beliebten Super-Teleobjektiven EF 400mm f/2.8 L IS III USM und EF 600mm f/4 L III USM. Obwohl Optik und Mechanik der Objektive weitgehend mit den EF Versionen übereinstimmen, befinden sich die Fähigkeiten der neuen RF Objektive auf einem deutlich höheren Niveau, da sie die Vorteile des revolutionären EOS R Systems und des RF Bajonetts von Canon voll ausschöpfen.

Die Objektive überzeugen mit ihrer unglaublichen optischen Leistung – auch dann, wenn sie mit den 1,4-fach und 2-fach RF Extendern verwendet werden. Die schnelle Fokussierung und das reduzierte Gewicht mit der verbesserten Balance spielen bei der Verwendung mit einer Canon EOS R Systemkamera ihre Vorzüge aus.

Das RF 400mm F2.8 L IS USM und das RF 600mm F4 L IS USM verfügen über die herausragenden Eigenschaften der Canon RF Objektive wie z.B. die Einstellung der Blende in 1/8-Stufen bei Videoaufnahmen und den erweiterten optischen IS. Letztere Funktion wird durch das Kommunikationssystem des RF Bajonetts ermöglicht und kompensiert bis zu 5,5 Belichtungsstufen.2 Darüber hinaus bieten die Objektive einen dualen Antrieb für einen noch schnelleren AF in zukünftigen Kameras. Dadurch können Profis selbst weit entfernte und sich schnell bewegende Motive festhalten, die nur für wenige Millisekunden eine optimale Gelegenheit zur Aufnahme bieten.

Beide Objektive verfügen außerdem über drei manuelle Fokussiergeschwindigkeiten, die eine präzise Steuerung und einen vollständig manuellen Fokus erlauben – so lassen sich auch Anpassungen vornehmen, ohne den Modus zu wechseln. Darüber hinaus können zwei Fokuseinstellungen im Voraus gespeichert werden. Das spart Zeit, wenn schnell reagiert werden muss und ermöglicht bei Videoaufnahmen schöne Pull-Fokus-Effekte. Der Fokusring kann bei einigen Modellen der EOS R Serie auch als Objektiv-Steuerring verwendet werden.

Dank der Verwendung von Fluorit- und Super-UD-Glas sowie ASC- und Super Spectra-Vergütung bietet das RF 400mm F2.8 L IS USM selbst bei maximaler Blendenöffnung von F2.8 über das gesamte Bildfeld eine außergewöhnliche Schärfe. Das RF 600mm F4 L IS USM überzeugt mit minimaler Verzeichnung und das Streulicht wird selbst bei der maximalen Blendenöffnung von F4 auf ein Minimum reduziert. Das Ergebnis: professionelle Bilder in höchster Qualität von der Bildmitte bis zum Rand. Das RF 600mm F4 L IS USM bietet wie auch das RF 400mm F2.8 L IS USM eine Bildstabilisierung von bis zu 5,5 Belichtungsstufen, die Verwacklungen auch bei schwach beleuchteten Umgebungen reduziert. Dies sorgt für perfekte Voraussetzungen, wenn selbst unter widrigen Bedingungen ein gelungenes Bild entstehen soll.

Beide Objektive zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus und wurden auf die harten Anforderungen des professionellen Einsatzes optimiert. Ganz gleich, ob auf einem verregneten Spielfeld oder einer staubigen Safari – die Objektive bewähren sich mit der legendären Verarbeitungsqualität der L-Serie und der wärmereflektierenden weißen Außenfläche.

Preise und voraussichtliche Verfügbarkeiten

  • RF 400mm F2.8 L IS USM: 12.999,00€, August 2021
  • RF 600mm F4 L IS USM: 13.999,00€, August 2021

Hauptleistungsmerkmale im Überblick:

RF 400mm F2.8 L IS USM und RF 600mm F4 L IS USM

  • Hohe Lichtstärke von 1:2,8 respektive 1:4 für eine hervorragende Leistung und Bildqualität selbst bei wenig Licht
  • Bildstabilisator mit bis zu 5,5 Belichtungsstufen Kompensation (basierend auf CIPA-Standards)
  • Leicht und unkompliziert auch für längere Einsätze mit Aufnahmen aus der freien Hand
  • Kreisrunde Blende mit neun Lamellen in 1/8-Schritten einstellbar, für sanftere Übergänge bei der Blendenanpassung während der Videoaufnahme
  • Dualer AF-Antrieb per Ring-USM, Highspeed-CPU und optimierte AF-Algorithmen für einen leisen und extrem schnelle
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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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