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Zeno.org Internetbibliothek

Auf www.zeno.org kann jeder kostenlos in rund 1,6 Millionen Seiten Text und Bild stöbern.

Mehr als 600 Millionen Wörter und 420.000 Bilder beher- bergt die größte deutsch- sprachige Volltextbibliothek zeno.org. Das sind mehr als 1,6 Millionen URLs, hinter denen sich Texte unter- schiedlichen Ausmaßes verbergen – vom Lexikon- eintrag bis hin zu einem ganzen Roman. Zeno.org
präsentiert eine viele Epochen und Kulturen umspannende Sammlung literarischer Texte und eine Fülle von berühmten Lexika, Handbüchern und Nachschlagewerken.
Meine Bibliothek – so lautet der Slogan der für das freie Onlineprojekt eigens gegründeten Zenodot Verlagsgesellschaft – und so kann sich laut Betreiber jeder Inhaber eines Internetanschlusses als Besitzer dieser Bibliothek fühlen, die noch dazu bedeutend schneller anwächst als jede private Bücherwand.
Zeno.org hat eine Vorgeschichte von mehr als zehn Jahren, in denen die Directmedia Publishing mit der Digitalen Bibliothek einen umfassenden Grundbestand digitalisierter Texte erarbeitet hat. Das Angebot der Ende September 20007 an den Start gegangenen Bibliothek wird fortlaufend erweitert. Damit soll ein zentrales Referenzportal für digitalisierte Texte, Bilder und lexikalische Wissensbestände entstehen.
Zeno.org soll Bibliothek, Bildersammlung und Suchmaschine zugleich sein. Deshalb ist die Plattform auch in erster Linie ganz allgemein ein Angebot für suchende Nutzer. Die Informationsbreite der erfassten Bestände reicht über nahezu sämtliche Wissensbereiche und schließt auch Populäres nicht aus. Art und Inhalt zielen sowohl auf ein historisch und wissenschaftlich interessiertes Publikum als auch auf jeden, der schnelle, verlässliche und umfassende Informationen aller Art sucht.
Zentral für das Projekt ist der Community-Gedanke: Der Nutzer kann sich kommentierend um eine Verbesserung der Plattform bemühen oder sogar durch eine ?Buchpatenschaft? das Angebot selbst erweitern. Die Möglichkeit, direkt im Netz die Kosten eines gewünschten Digitalisierungsprojekts zu errechnen, macht die Buchpatenschaft einfach und transparent.
Der Name der Website ?Zeno dot org? geht auf den ersten Bibliothekar von Alexandria, Zenodot von Ephesus, zurück. Mit einem Bestand an Schriftrollen, der nach heutigen Maßstäben etwa 100.000 Bücher umfasste, erhob die Bibliothek von Alexandria den Anspruch, das gesamte Wissen der damaligen Welt an einem Ort zusammenzufassen.

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