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Update: Fotostudio-Simulator set.a.light 3D

Heute ist ein weiteres Update für den Fotostudio-Simulator set.a.light 3D erschienen. Auch wenn es sich „nur“ um das Update von Version 2.5.1 auf 2.5.2 handelt, sind die Neuerungen erheblich.

Fotostudio-Simulator set.a.light 3D
Herrenmützen, bunte Damensonnenbrillen, bessere Frisuren sowie eine mehrfach verbesserte Raumgestaltung sind die zentralen Merkmale der neuen Version 2.5.2 von set.a.light 3D

Mehr und bessere Frisuren

Im Zentrum des Updates steht die Haarfunktion. Endlich signalisieren die Frisuren der Vektor-Models nach dem Rendern nicht mehr auf den ersten Blick: Ich bin aus Polygonen. Obwohl noch ein ganzes Stück weit von der Anmutung echter Haare entfernt, ist die Verbesserung ein großer Schritt in Richtung Realitätsnähe. Im Gespräch verriet uns Johannes Dauner, Geschäftsführer der Herstellerfirma Elixxier: „Die Berechnung von Haaren ist zwar an sich nicht sehr komplex, aber extrem zeitintensiv. Im Grunde muss jedes Haar einzeln berechnen werden, damit es wirklich echt wirkt. Weil das auf Anwenderseite niemand abwarten will, arbeiten wir mit Strategien, die bei minimaler Renderzeit ein maximal glaubwürdiges Ergebnis liefern.“  

Die neue Haarberechnung lässt die Frisuren von set.a.light 3D glaubhafter aussehen.

Mehr Funktionen bei den Models

Personellen Zuwachs gibt es bei keinen der sieben Grundmodelle von set.a.light 3D. Dafür kann man mit ihnen in der neuen Version aber mehr machen. Zunächst gibt es jetzt für jedes weibliche Model zusätzliche Frisuren, und es sind ein paar neue Kleidungsstücke bei einigen Models hinzugekommen. Die Männer haben eine Mütze dazubekommen und die Frauen zwei Sonnenbrillen mit einstellbarer Rahmenfarbe. Eine gleichermaßen unscheinbare wie ungemein wichtige Funktion ist der neue Schieberegler, mit dem man die Augen aller Models jetzt nach Gusto öffnen oder schließen kann. 

Fotostudio-Simulator set.a.light 3D
Fotostudio-Simulator set.a.light 3D: Ein Schieberegler zum Öffnen und Schließen der Augen erhöht die Ausdrucksvielfalt.

Neue Studiowelten für den Fotostudio Simulator set.a.light. 3D

Die interessanteste Neuerung bei den „Requisiten“ ist der Baustein „Wand Element“. Wie der Name schon nahelegt, geht es dabei um ein Modul, das man als Wandersatz oder als  Raumteiler ins Studio stellen kann. Das „Wand Element“ ist mit einer von 24 Texturen belegt, die äußerst realistische Beton-, Stein-, Fliesen-, Holz-, Rost- oder Leinwand-Muster enthalten. Die Wand ist erwartungsgemäß in Höhe, Breite und Dicke nach Wunsch konfigurierbar. Zudem kann man sie auch zur Säule biegen. Mehr Auswahl an hochauflösenden Strukturen bietet auch die Funktion „Bodentextur“ bei der Raumgestaltung.

Fotostudio Simulator set.a.light 3D
Im Look einer U-Bahnstation: Wand, Boden und zwei Säulen im Mini-Fliesen-Look.
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Christoph Künne

Christoph Künne ist Mitbegründer, Chefredakteur und Verleger der DOCMA. Der studierte Kulturwissenschaftler fotografiert leidenschaftlich gerne Porträts und arbeitet seit 1991 mit Photoshop.

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