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Predator-Effekt in Photoshop: Adaptive Tarnung

Adaptive TarnungSpätestens seit dem 80er-Jahre-Filmklassiker „Predator“ ist das Konzept der durch Technologie erzielten Beinahe-Unsichtbarkeit – also einer fast perfekten Tarnung – Teil der Pop-Kultur. Diese sogenannte adaptive Tarnung, die sich schnell an die Umgebung anpasst, kennen Sie wahrscheinlich schon von Tintenfischen. In einigen Computerspielen gibt es solche – durch Spielerfolge freischaltbare – Tarnfunktionen, und was als ein „Tarnumhang“ vielleicht noch nach Magie oder Zukunftsmusik klingt, befindet sich technologisch bereits im Entwicklungsstadium. In der neuen DOCMA 85 erläutert Olaf Giermann in einem Workshop-Projekt, wie Sie die im Bewegtbild zwar deutlich einfacher visualisierbaren Effekte auch in einem Standbild umsetzen können.

01 Einzelbilder kombinieren

Adaptive Tarnung

Öffnen Sie die Hintergrund-Datei und ziehen Sie das Foto mit dem Endzeit-Kämpfer in diese hinein. Passen Sie Größe und Position an. Falls Sie in den Voreinstellungen die Option »Transformieren beim Platzieren überspringen« aktiviert haben oder eine sehr alte Version von Photoshop einsetzen, müssen Sie dafür erst »Bearbeiten > Frei transformieren« aufrufen.

TIPP: Beim Platzieren erzeugt Photoshop standardmäßig ein Smartobjekt, wodurch Sie die eingefügte Ebene bei Bedarf jederzeit ohne Qualitätsverlust skalieren und drehen können.


 

02 Kämpfer freistellen

Adaptive Tarnung

Mit dem »Schnellauswahl«-Werkzeug können Sie den Soldaten in allen aktuellen Photoshop-Versionen (CS3 und höher) schnell und unkompliziert selektieren. Fügen Sie dann eine Ebenenmaske hinzu und verschieben Sie die Ebene an die passende Stelle. Optimieren Sie die Maske mit »Kante verbessern« (Photoshop CS5 bis CS6) beziehungsweise »Auswählen und maskieren« in Photoshop CC. Erhöhen Sie den Wert für »Radius« (a), um die »Kantenerkennung« zu aktivieren. Malen Sie mit dem »Kante-verbessern-Pinsel« (b) über Haare und feinere Details, um die Maske an diesen Stellen zu verfeinern.

 


Adaptive Tarnung: Welche weiteren Bearbeitungsschritte zu dem oben gezeigten Effekt führen, erfahren Sie in der Fortsetzung des Workshops, den Sie in der neuen DOCMA 85 (Ausgabe November/Dezember 2018) finden.


 

 

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Olaf Giermann

Sein Erstkontakt mit Photoshop erfolgte 2003 an der Uni, an der das Programm als reine Scanner-Software eingesetzt wurde. Inzwischen gilt Giermann sprichwörtlich als das »Photoshop-Lexikon« im deutschsprachigen Raum und teilt sein Wissen in DOCMA, in Video­kursen und in Seminaren.

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