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Objekte inszenieren

kameraZu fotografierten Menschen können wir direkt eine emotionale Beziehung aufbauen. Bei Objekten ist dies weniger der Fall. Deshalb gibt es in der Werbung verschiedene Bildsprachen. Erfahren Sie im Folgenden, wie Sie einige davon nachstellen und wie Sie 3D-Objekte und Fotografie verbinden können.

Fotografie und Photoshop

Wenn Sie Objekte aufwendig in Szene ­setzen möchten, haben Sie prinzipiell zwei Möglichkeiten:
• Sie optimieren das Fotoset bis ins ­Detail, so dass Sie in Photoshop nur noch wenig nachhelfen müssen.
• Sie fotografieren nicht so detailverliebt und investieren die gesparte Zeit in die Bildbearbeitung.

Natürlich sind dies nur die zwei möglichen Extrempositionen. Pragmatisch gesehen zählt eigentlich nur, dass Sie möglichst schnell, unkompliziert und günstig zum besten Ergebnis kommen.

Und genau hier entscheidet sich, ob Ihr Augenmerk eher auf der Fotografie oder auf der Optimierung in Photoshop liegen sollte. Denn wenn Sie nur zweimal im Jahr ein Foto für den Onlineverkauf optimieren, dann lohnt sich die Anschaffung von speziellen Fotoequipments wie Lichtzelte und dergleichen kaum, und Sie können ruhig mehr Zeit in das Freistellen und die Retusche stecken.

Ganz anders sieht es aus, wenn Sie täglich viele Gegenstände fotografieren. Hier lohnt es sich definitiv, Fotoset und Licht penibel bis ins Detail zu optimieren, da Sie nicht denselben Bildbearbeitungsaufwand wie bei einem einzelnen Foto betreiben können. Mit einem optimalen Foto-Set-up tauschen Sie dagegen einfach den Gegenstand aus und fotografieren weiter.

In diesem Workshop geht es natürlich in erster Linie um die Möglichkeiten in Photoshop, aber denken Sie daran: Dies ist nur die eine Seite der Medaille.

objekte_insz_5Foto-Grundaustattung

Möchten Sie das Fotografieren kleiner Objekte zukünftig intensivieren, sollten Sie sich nach und nach Equipment besorgen, mit dem Sie das Licht für die Aufnahmen gezielt steuern können.

Grundsätzlich benötigen Sie nur dunkle und helle Hintergründe, Abschatter und Lichtdiffusoren – und natürlich geeignete Lichtquellen. Dauerlicht macht es hier für den Einstieg deutlich einfacher, das Licht einzustellen, doch erfordert es mitunter längere Belichtungszeiten als die Arbeit mit Blitzgeräten. Da Sie aber in jedem Fall von einem Stativ fotografieren sollten, spielt das im Grunde keine große Rolle.

Für den Einstieg gibt es All-in-One-Lösungen wie auf der nachfolgenden Abbildung gezeigt. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie sich solche Hilfsmittel aber auch selbst basteln.

Wie Sie typische Bildstile der Produktwerbung umsetzen und dabei 3D-Objekte und Fotografie miteinander zu verbinden, lesen Sie im Artikel „Objekte inszenieren“ der neuen DOCMA-Ausgabe 63, die Sie im Zeitschriftenhandel kaufen und in unserem Webshop bestellen können.

Inhalte

objekte_insz_1Schweinebauchwerbung
Im ersten Teil des Workshops lernen Sie die Stilmittel der typischen Supermarktwerbung kennen und erfahren, wie Sie sie in Photoshop umsetzen können.

Das lässt sich natürlich nicht nur auf die Produktion von Flyern für niedrigpreisige Produkte anwenden, sondern auch als Stilmittel für Comiceffekte und witzige Bildmontagen. Anders als bei Imageanzeigen geht es bei der abwertend und augenzwinkernd so genannten Schweinebauch-Werbung nicht darum, den Betrachter emotional zu erreichen.

 

objekte_insz_2Das schwebende Objekt
Wie Sie interessante Hintergrundeffekte bauen und Objekte dynamisch in Szene setzen, erfahren Sie auf den folgenden  zwei Workshopseiten. Sie lassen eine Kamera in einem virtuellen Raum schweben und verleihen ihr eine Bewegungsspur mit Stroboskop-Effekt. Hier geht es darum, dem Objekt ein Eigenleben zu geben, wodurch es einem Betrachter eher im Gedächtnis bleiben wird als durch seine pure alleinige Fotografie.

 

 

objekte_insz_3Black Beauty
An dieser Stelle erfahren Sie, wie Sie einen beliebten Effekt der Werbefotografie nachstellen können – wir nennen ihn den „Black Beauty“-Effekt. Mit einfachsten Mitteln nehmen Sie dafür die Ausgangsfotos auf und optimieren das Ergebnis dann in Photoshop. Dieser Stil wird vor allem für moderne technische Geräte (oft hochpreisig) verwendet und vermittelt Mystik und Wertigkeit.

 

 

objekte_insz_4Virtuelle Objekte
Immer mehr von dem, was Sie in der Werbung oder im Kino sehen, gibt es gar nicht wirklich. Deshalb dürfen die 3D-Funktionen hier natürlich nicht fehlen. Dank dieser können Sie die tausenden kostenlosen und noch viel mehr kostenpflichtigen „virtuellen Objekte“ in Form von 3D-Modellen anstelle von Stockfotos nutzen. Wie Sie solche Objekte mit einem Foto verbinden und das Ergebnis in Photoshop rendern, zeigen wir Ihnen auf diesen zwei Seiten.

 

Diesen Artikel können Sie in voller Länge in DOCMA 63 lesen.

 

 

 

DOCMA63_Cover_1000Wenn Sie sofort weiterlesen möchten, kaufen Sie sich im Webshop die PDF-Version des Heftes.

 

 

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