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Kunst am Körper

Die umstrittene Starregissseurin Leni Riefenstahl hat erst sich selbst, später das dritte Reich und danach Nubier und Unterwaserlandschaften inszeniert. Als Fotografin und als Filmerin gelangte sie damit zu Weltrum.

Die umstrittene Starregissseurin Leni Riefenstahl hat erst sich selbst, später das dritte Reich und danach Nubier und Unterwaserlandschaften inszeniert. Als Fotografin und als Filmerin gelangte sie damit zu Weltrum. Ihr bisweilen menschenverachtender Ehrgeiz dagegen polarisierte das Publikum lange Zeit. Bei Rowohlt ist jetzt eine 150 Seiten lange, insgesamt recht kritische Monographie über die Ausnahmekünstlerin erschienen, die bis zum Ende ihres über 100 Jahre währenden Lebens Hitler für einen faszinierenden Kerl und die ihr zugeschriebene Bedeutung bei der Ästhetisierung des Nationalsozialismus für überzogen hielt. Eine interessante Verschränkung von intellektueller Naivität, Narzissmus, Geldgier und der Fähigkeit geniale Bilder zu schaffen. Lesenswert.   

Leni Riefenstahl
von Mario Leis
Taschenbuch, 150 Seiten
Rowohlt, 2009,
8,95 Euro

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