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Matte painting: Games of Thrones

Making of und Minitutorial

Heute habe ich einen interessanten Tipp für die Matte painting- und Game of Thrones-Fans unter Ihnen. Die Fernsehserie „Game of Thrones“ basiert auf der Buchreihe „A song of ice and fire“ von George R.R. Martin. Neben der komplexen, spannenden Story glänzt diese Produktion vor allem auch durch die hochwertigen Visual Effects und die epischen Landschaften.

Matte painting
Valyria wird in der Serie vor allem immer dann erwähnt, wenn es um hochwertigen, magischen Stahl geht, mit dem man sogar die Weißen Wanderer töten kann. Bild: Max Riess, Quelle: Adobe

Auf dieser Seite (Link) hat Adobe einige Making-of-Videos zusammengestellt, die im Schnellüberblick die Entstehung der Hintergründe der beliebten Fernsehserie zeigen. 40 Game of Thrones-Künstler haben sich für das Projekt „Unseen Westeros“ zusammengeschlossen, um Orte des wichtigsten Game-of-Thrones-Kontinents zu zeigen, die in der Serie selbst gar nicht zu sehen waren. Mit dem traditionellen Matte painting hat der Prozess nur noch wenig zu tun. Es wird also nicht mehr größtenteils wirklich gemalt, sondern Fotos und 3D-Elemente werden zusammengefügt. Ob man das nun Matte Painting, Fotobashing, Compositing oder schlicht Fotomontage nennt, ist wohl Geschmackssache. 😉

Schon die gezeigten sehr, kurzen Clips können Sie als Motivation für eigene Fotomontagen nutzen und sich abschauen, wie Sie am besten die einzelnen Elemente überblenden und dem Bild durch Kontrastminderung Tiefe geben können.

Wenn Sie jedoch ganz nach unten scrollen, finden Sie drei Matte Painting-Tutorials von „Unseen Westeros”-Künstler Philipp Scherer, die die Vorgehensweise im Detail erklären.

Matte painting
Drei kurze Matte-painting-Tutorials. Quelle: Adobe

Viel Spaß! Eigene epische Landschaften basteln könnte uns die Wartezeit bis zur letzten Staffel von Game of Thrones verkürzen, die im April 2019 erscheinen wird. Ob wir jemals die letzten beiden Bücher der Romanserie werden lesen können, ist dagegen wohl beinahe unwahrscheinlich, da sich der Autor nach eigenen Worten in der komplexen Handlung wohl ziemlich verzettelt hat. Aber schauen wir mal. 😉

Beste Grüße,

Olaf

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Olaf Giermann

Sein Erstkontakt mit Photoshop erfolgte 2003 an der Uni, an der das Programm als reine Scanner-Software eingesetzt wurde. Inzwischen gilt Giermann sprichwörtlich als das »Photoshop-Lexikon« im deutschsprachigen Raum und teilt sein Wissen in DOCMA, in Video­kursen und in Seminaren.

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