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Voigtländer Heliar Classic 50mm F1.5 VM

Voigtländer Heliar Classic 50mm F1.5 VM

Von Voigtländer kommt im Herbst 2021 mit dem Heliar Classic 50mm F1.5 VM ein manuelles Vollformatobjektiv auf den Markt, bei dem der Hersteller bewusst auf eine aufwendige Korrektur bestimmter Abbildungsfehler verzichtet. Es richtet sich laut Voigtländer an Fotografen, die weniger auf Perfektionismus als auf eine „weiche und analoge Bildwirkung“ Wert legen.

Die Objektivkonfiguration des Heliar Classic 50mm F1.5 VM besteht aus sechs Linsen in drei Gruppen. Bei voll geöffneter Blende wird an den Bildrändern die nicht korrigierte sphärische und chromatische Aberration sichtbar. Bei Blende F4 soll das Objektiv jedoch verzeichnungsfrei abbilden.

Das Heliar Classic 50mm F1.5 VM wurde exklusiv für den Leica M-Anschluss entwickelt, kann aber mittels Adapter auch an Sony E-Mount-, Fujifilm X-Mount und Nikon Z-Mount-Kameras verwendet werden.

Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 699 Euro. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten von Voigtländer.

Technische Daten

Brennweite50 mm
AnschlussM-Bajonett (VM)
Lichtstärke1:1,5
Kleinste BlendeF 16
Optischer Aufbau6 Linsen in 3 Gruppen
Bildwinkel45,9°
Blendenlamellen10
Mindestentfernung0,5 m
Entfernungsmesserkupplung∞ ~ 0,7 m (abhängig von Kamera)
Filtergröße∅ 49 mm
Maximaler Durchmesser56,8 mm
Gesamtlänge41,9 mm
Gewicht255 Gramm
FarbenSchwarz/Messing
Mitgeliefertes ZubehörGegenlichtblende, 2 × Objektivdeckel, Rückdeckel
LinsenvergütungSingle Coating (S.C.)
EAN4002451006941
Voigtländer Heliar Classic 50mm F1.5 VM
Optischer Aufbau des Heliar Classic 50mm F1.5 VM

Pressemitteilung

Voigtländer Heliar Classic 50mm F1.5 VM

Unser neues Voigtländer Heliar Classic 50mm F1.5 VM stellt ein bewusstes Gegenstück zu den Hochleistungsobjektiven der heutigen Zeit dar. Es ist so konzipiert, dass es bei offener Blende eine gestaltende-klassische Abbildung durch eine absichtlich belassene Aberration zeigt.

Die Objektivkonfiguration besteht aus sechs Linsen in drei Gruppen und interpretiert den ursprünglichen Heliartypus. Insbesondere bei der Blendenöffnung von F1.5 zeigt sich ein Bokeh-Effekt, bei dem sphärische und komatische Aberrationen an den Bildrändern entstehen, welche sich durch eine digitale Bearbeitung nur schwer erzeugen ließen. Dieser Effekt lässt mit zunehmend kleinerer Blende nach und ab Blende F4 verhält sich das neue Heliar Classic 50mm F1.5 VM weitestgehend verzeichnungsneutral. Die Bildwirkung kann man insgesamt als malerisch und samtig bezeichnen.

Durch diese gewollt herbeigeführte Abbildungsdarstellung ergibt sich für den Anwender ein äußerst breites Spektrum an kreativem Spielraum und auch der Verzicht auf eine Mehrschichtvergütung sorgt für stimmungsvolle Ergebnisse, insbesondere bei Gegenlichtsituationen (das Objektiv verfügt über eine Einschichtvergütung – Single Coating).

Der Objektivtubus besteht aus Aluminium, der Fokussierring wurde aus Messing gefertigt und ebenso wie der Blendenring mit einem feinen Rautenmuster versehen. Die Nahgrenze liegt bei 50 cm, eine hochpräzise Entfernungsmesserkupplung ist vorhanden, zudem befindet sich eine Gegenlichtblende im Lieferumfang.

Unser neues Voigtländer Heliar Classic 50mm F1.5 VM ist ein echtes Kreativwerkzeug und wurde exklusiv für den Leica M-Anschluss entwickelt*. Es steht selbstbewusst zu seinen „Abbildungsfehlern“ und liefert einen einzigartigen Look. Interessant ist es vor allem für Fotografen und Künstler, die abseits des Perfektionismus und Mainstream arbeiten und die eine warme, weiche und analoge Bildwirkung zu schätzen wissen.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 699,- Euro, der Verkaufsstart ist für den Herbst 2021 vorgesehen. Einen genaueren Termin werden wir in den nächsten Wochen nachreichen. Vorbestellungen können ab sofort angenommen werden.

*mittels Adapter ist es natürlich auch an Sony E-Mount Kameras, Fujifilm X-Mount Kameras und Nikon Z-Mount Kameras verwendbar.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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