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Fotografische Bildoptimierung

Jordan kommt hier ohne große technische Zauberkünste, aber auch ohne Photoshop-Screenshots aus. Dennoch sind die vermittelten Verfahren auch dem Laien verständlich, sofern er ein wenig Photoshop-Erfahrung mitbringt.

Die Welt der Fotoliteratur kann man seit jeher ganz grob in zwei Bereiche einteilen: Das eine Lager zeigt Tipps, Tricks und Techniken, um gute Fotos zu machen, das andere zeigt wie man aus den dabei entstandenen Bildern das Optimum mit Photoshop und Co. herausholt und zu Papier bringt. Der Fotografenmeister Michael Jordan hat nun eine dritte Kategorie hinzugefügt: Mit unterhaltsamen Berichten über sein individuelles Erleben und die Situationen, in denen seine Werke entstanden sind, vermittelt er dem Leser Inspiration, Anleitung und Hintergrundwissen für eigene Motivsuchen. Nicht einmal vor dem Einsatz von Gedichten schreckt der Autor zurück, wenn es ihm zielführend erscheint, sein Anliegen zu transportieren. Fotografisch schweift er nicht in die Ferne, sondern findet seine Motive in der nächsten Umgebung. Ihre Alltäglichkeit ist solange Programm, bis der Meister sie in einer kritischen Betrachtung auf Defizite abklopft und anschließend die nötigen Rezepte aufstellt, um in Photoshop das Alltägliche mit dem Charme des Besonderen zu versehen. Jordan kommt hier ohne große technische Zauberkünste, aber auch ohne Photoshop-Screenshots aus. Dennoch sind die vermittelten Verfahren auch dem Laien verständlich, sofern er ein wenig Photoshop-Erfahrung mitbringt.

Vom Alltäglichen zum Besonderen
von Michael Jordan
Broschiert, 240 Seiten
Addison-Wesley, 2009
29,95 Euro

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