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Adobe reagiert auf Ukraine-Krieg

Nach der Invasion Russlands in das Nachbarland Ukraine beziehen immer mehr Unternehmen eine klare Position und schränken ihre Geschäftstätigkeit in Russland ein. Auch Adobe hat am 4.3. in einem Blog-Beitrag von CEO Shantanu Narayen verschiedene Maßnahmen angekündigt, die zum einen staatliche Medien treffen und zum anderen die ukrainische Zivilbevölkerung unterstützen sollen.

So wird Adobe ab sofort keine neuen Produkt-Verkäufe mehr in Russland ermöglichen. Zudem wurde laut Adobe der Zugang zur Adobe Creative Cloud, Adobe Document Cloud und Adobe Experience Cloud für von der russischen Regierung kontrollierte Medien gesperrt.

Als Hilfe für humanitäre Zwecke habe die Adobe Foundation eine Reihe von Zuschüssen in Höhe von über 1 Mio. USD bereitgestellt, schreibt Shantanu Narayen. Die Stiftung werde sich auf direkte Hilfe und medizinische Unterstützung für Gemeinden in der Ukraine sowie auf die Umsiedlung und den Transportbedarf von Familien konzentrieren, die aus dem Land fliehen und in den Nachbarländern einen neuen Aufenthaltsstatus als Flüchtlinge suchen. Die Stiftung werde auch in Organisationen investieren, die Journalisten und Fotojournalisten vor Ort unterstützen, um Fehlinformationen zu bekämpfen. Darüber hinaus wird Adobe alle Spenden, die von Mitarbeitern für die Hilfsmaßnahmen im Rahmen des Create Change-Programms des Unternehmens erbracht wurden, verdoppeln.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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