Lichtakademie

Beiträge zum Thema Studiolicht

Studiolicht-Tutorial: Langes und kurzes Licht

Der Umgang mit künstlichem Licht hat auch handwerkliche Seiten. Zum Beispiel den Unterschied zwischen kurzem und langem Licht, das Thema für dieses kurze Studiolicht-Tutorial. Wir stellen die Lampe einfach neben das Model, und bewegen uns dann mit der ­Kamera um das Motiv herum. Kurzes, schmales Licht Positioniert man die Kamera auf der Schattenseite des ­Models, rückt dies die hellen Stellen in den Mittelpunkt. Ein Gesicht kann dadurch schmaler beziehungsweise schlanker wirken. Als Nebenwirkung bleibt das ganze Bild dunkler und geheimnisvoller und die Strukturen treten hervor. In der Praxis hellt man die dunkle Seite meist mit einen zweiten Licht oder einem Reflektor ein wenig auf.   Langes, breites Licht Stellt man die Kamera direkt neben die Leuchte, dominieren ­logischerweise die hellen,…

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Lichtrezept: Porträt am Tisch

Einen Menschen betrachten, der am Tisch gegenüber sitzt. Das ist eine Standardsituation aus dem Alltag. Will man diese Ansicht unter Studiobedingungen in ein Gesprächsporträt verwandeln, ist etwas Aufwand nötig, damit das Ergebnis fotografisch interessant aussieht. Wie haben einen dafür tauglichen Aufbau in ein 1:1 umsetzbares Lichtrezept gefasst. Wenn Sie set.a.light 3D nutzen, könen Sie sich den Aufbau für ein Porträt am Tisch über die Community herunterladen und selbst weiter entwickeln. Raumbedarf 3,00 Meter Breite3,00 Meter Tiefe2,80 Meter Höhe Umgebung / Requisiten Boden-/Wandfarbe: Helles Grau Hintergrund: grau melierter Stoff 2,00 × 1,35 Millimeter Holztisch Hauptlicht 1 Studioblitz ca. 250 W/s Oktabox 120 Zentimeter mit Innen- und Aussendiffusor und Wabe 2,20 Meter Höhe/ Neigung: 90° Stufe 7.0/10 (31 W/s) ca. 1,00 Meter…

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Studioblitz Tutorial: Wie funktioniert Rembrandt Licht?

Was bitte hat Rembrandt van Rijn mit Fotolicht zu tun? Der Barock-Maler aus dem niederländischen Leiden war doch bereits fast 200 Jahre tot, als die Fotografie erfunden wurde. Das Rembrandt Licht hat mit Fototechnik erst mal noch gar nichts zu tun, dafür aber umso mehr mit der Beobachtung von Licht.  Wie alle Maler nutzte Rembrandt (1606 – 1669) das Verständnis von Licht und Schatten dazu, den Menschen und Objekten in seinen ­Bildern mehr Lebendigkeit zu verleihen. Genau das machen wir als Fotografen auch, nur oft nicht so bewußt wie wir sollten. Rembrandts Werke zeichnen sich durch starke Kontraste aus, weshalb er als ein Meister des „Chiaroscuro“, also der Hell-Dunkel-Malerei gilt. Fotografen können viel von ihm (und auch von den anderen…

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Lichtrezept: Film Noir

Licht im Stil der bei Nacht spielenden Film Noir-Krimis lässt sich relativ einach mit einem Blitz und einem Beautydish umsetzen. Unser Film Noir-Lichtrezept verrät alle Details, die für solche geheimnisvollen Porträts wichtig sind. Raumbedarf 3,00 Meter Breite 3,00 Meter Tiefe 2,50 Meter Höhe Umgebung / Requisiten Boden-/Wandfarbe: sehr helles Grau Hintergrund: Colorama 66 Banana Sonnenhut mit breiter Krempe Hauptlicht 1 Studioblitz ca. 250 W/s Beautydish 56 Zentimeter / Außenwabe 2,20 Meter Höhe / Neigung: 40° Stufe 4/10 ca. 1,10 Meter Entfernung zum Model Kamera Vollformat/ 28 Millimeter Brennweite Weißabgleich: 7000 K Blende f/4 / Zeit: 1/200s / ISO: 100 Höhe 1,60 Meter Entfernung zum Model: ca. 1,20 Meter Eigene Film Noir-Experimente? Damit Sie mit diesem Setting spielen und es weiterentwickeln…

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Studioblitz Tutorial: Wie geht Hochfrontales Licht?

Ein Studio­bitz Tutorial sollte mit einfachen Übungen beginnen. Wie fangen hier mal mit dem Hochfrontalen Licht an. Glücklicherweise ist das beim Lichtsetzen etwas einfacher und mit einer Lernumgebung wie Set.a.light 3D gehen die ersten Schritte unendlich viel schneller. Beginnen wir also zunächst mit einem Lichtsetting, das sich schon oft als schmeichelhaftes Porträtlicht bewährt hat. Man nennt das Hochfrontale Licht auch Marlene-Dietrich-Licht. Angeblich, weil die Filmdiva der 30er und 40er Jahre aus purer Eitelkeit darauf bestand, nur auf diese Weise – hochfrontal – ausgeleuchtet zu werden. Warum? Das werden wir später sehen. 01/08 Model, Kamera und Leuchte Um mit Licht, das hochfrontal ist, zu üben, begeben wir uns zunächst in eine Art Ausgangsstellung. Wir platzieren unser Modell Victoria im Bikini mit…

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Kreativ trotz Corona: Das Licht-Blog und der Fotostudio-Simulator

Viele von uns müssen jetzt – oder sollen zumindest – zu Hause bleiben. Damit die geschenkte Zeit nicht ungenutzt in sozialen Medien oder vor dem Fernseher verpufft, haben wir uns (neben versandkostenfreien DOCMA-Lieferungen) ein Zuhause-Lernprogramm für unterbeschäftigte Fotografen ausgedacht: Das Licht-Blog und der Fotostudio-Simulator. Der noch etwas holprige Arbeitstitel lautet: Licht setzen lernen im Fotostudio-Simulator. Das Problem Immer wieder höre ich von Fotografen, „ich würde ja gerne mehr mit Studiolicht machen, aber…“ Und dann folgen Argumente wie: keine Zeit, kein Studio, keine williges Model, keine Lichtausrüstung, keine Idee, wie man das angeht oder keine Lust/kein Geld einen Profi-Kurs zu belegen. Und ich weiß aus eigener, leidvoller Erfahrung: Die Lernkurve beim Thema „Licht setzen“ ist sehr viel flacher als beim Fotografierenlernen…

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Kreativ gestalten mit Leuchtröhren

Wenn es darum geht, ein Motiv perfekt auszuleuchten, sind Leuchtröhren wegen ihres Lichtspektrums meist ungeeignet. Für kreative Effekte und zum Experimentieren lassen sich die stabförmigen Lichtspender – ob als klassische Neonröhren, UV-Dekolicht oder LED-Leuchten – jedoch sehr gut einsetzen. So kann man etwa mit richtig platzierten Leuchtröhren Katzen-Augen erzeugen, mit UV-Licht, das auf Schwarzlicht-Bodypaint-Farbe trifft, besondere Farbakzente setzen oder die Röhren selbst als Bildelemente platzieren. Entsprechende Lichtrezepte beschreibt DOCMA-Autor Christian Thieme in einem Beitrag auf Spiegel Online.

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Stimmungsvolle Aufnahmen bei Kerzenlicht

Foto: Christian Thieme Normalerweise legen Fotografen bei Porträtaufnahmen besonders viel Wert auf eine optimale, gut geplante Ausleuchtung, die einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität hat. Allein für ein entsprechendes Equipment kann man viel Geld ausgeben. Manchmal lassen sich aber auch mit wenig Aufwand schöne Studioporträts fotografieren – etwa mit Kerzen als Lichtquellen, die für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen. Was es Stimmungsvolle Aufnahmen bei Kerzenlicht zu beachten gibt, erklärt DOCMA-Autor Christian Thieme in einem Beitrag auf photoscala.de.

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Lichtrezepte: Kreativ fotografieren mit LED-Licht

Wer eine effektvolle professionelle Studiobeleuchtung haben möchte, muss normalerweise für Lampen, Blitzgeräte, Lichtformer und Farbfolien eine Menge Geld ausgeben. Dass es bisweilen auch deutlich billiger geht, zeigt Christian Thieme in seinem DOCMA-Beitrag, den Sie auf Spiegel Online lesen können. Hier erklärt er, wie man mit verschiedenen Licht-Setups unter Verwendung handelsüblicher LED-Dekoleuchten und -Strahlern stimmungsvolle Porträtaufnahmen machen kann.

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