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Bilder und Wörter

Wer sich in die Bild-Problematik ernsthaft und tief eingraben will, findet hier grundlegende Aufsätze zu diesem Themengebiet.

Sollten Sie mal für eine Weile nicht vor dem Monitor sitzen ? vielleicht weil er kaputt ist oder Sie sich eine Sehnenscheidenentzündung geholt haben ?, und Ihnen der Sinn nicht nach der Lektüre von Workshops oder Fotobüchern stehen, könnten Sie sich ja mal die Frage stellen, was die Repräsentation der Wirklichkeit durch Bilder von der unterscheidet, die zum Beispiel Sprache leistet. Bilder sind ja auch Werkzeuge, und wie man sie wirkungsvoll einsetzt, hat durchaus damit zu tun, dass man grundlegend versteht, was ein Bild ist.

Mitchell von der Universität Chicago befasst sich seit langem mit diesen Fragen, als Professor für Englisch und Kunstgeschichte kennt er die einen wie die anderen Aspekte. (Allerdings ist er weder Psychologe noch Neurologe, weswegen diese Anteile des Umgangs mit Bildern leider unter den Tisch fallen.). Ich kann Sie zu dieser Lektüre auch nicht mit dem Versprechen verführen, die Texte seien leicht und ohne Vorkenntnisse verständlich und dank opulenter Bebilderung gut nachvollziehbar ? weder das eine noch das andere ist der Fall. Wer sich aber in die Bild-Problematik ernsthaft und tief eingraben will, findet hier grundlegende Aufsätze zu diesem Themengebiet.

Bildtheorie
von W.J.T.Mitchell
Gebunden: 497 Seiten
Suhrkamp 2008
32,80 Euro

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