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Befreiung der Bilder

Die besten Möglichkeiten, Fotos außerhalb des PCs in Szene zu setzen

girl with colorful glowing photo memories concept

Gute Fotos lassen sich auf ganz unterschiedliche Weise präsentieren, © ra2 studio – Fotolia.com

Dank der modernen Technik von Digitalkameras und Smartphones machen die Menschen heute viel mehr Fotos, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Ob nun Schnappschüsse aus dem Urlaub, Impressionen vom letzten Familienausflug oder lustige Selfies – immer und überall kann das Leben in einem Bild eingefangen werden. Leider fristen die meisten Bilder anschließend ein eher unbemerktes Dasein auf dem heimischen Computer. Hobby-Fotografen drucken ihre kleinen Kunstwerke immer seltener aus oder lassen sie entwickeln. Dabei gibt es sehr schöne Möglichkeiten, um die auf Bild gebannten Erinnerungen auch jenseits des allumworbenen Fotobuches in Szene zu setzen und so anderen und sich selbst zugänglich zu machen. Anbei nun einige Inspirationen zur Befreiung der Bilder.

 Das Retro-Fotoalbum

Gibt es zu Zeiten der Fotobücher und Fotokalender, die ganz einfach online bestellt werden können, eigentlich noch das klassische Fotoalbum? Hoffentlich, denn es macht viel Freude, die entwickelten Bilder eines nach dem anderen in ein hochwertiges Fotoalbum zu kleben und sie so für die Nachwelt zugänglich zu machen. Ein selbst gestaltetes Fotoalbum kann zudem ein sehr persönliches Geschenk sein. Um es noch aufzuwerten, können zum Beispiel Sprüche, die zu den abgebildeten Situationen passen, hineingeschrieben werden. Ebenfalls kreativ, jedoch auch zeitaufwendig ist es, Zeitungen und Zeitschriften nach Überschriften und Co zu durchforsten die dann, passend zum Motiv des Fotos, ausgeschnitten und eingeklebt werden. Noch einen Schritt weiter geht, wer ein handelsübliches Album kauft, diesem dann aber ein neues Gesicht gibt, indem er es zum Beispiel mit Stoff bezieht. Der Blog „Nur noch“ bietet diesbezüglich Inspirationen.

Die Fotowand

Wer seine liebsten Fotos jeden Tag sehen und sie auch anderen zeigen möchte, kann sich eine stilvolle Fotowand in der Wohnung gestalten. Ob diese nun im Wohnzimmer, im Flur oder in der Küche Platz findet, ist eine Frage des individuellen Geschmacks. Wichtig ist, sich im Vorfeld mit einigen Grundregeln der Anordnung zu befassen, soll der Gesamteindruck am Ende stimmig sein. Der Artikel „Fotos anordnen – Ideen rund um Fotos und Rahmen“ weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch wenn ein wenig Chaos erwünscht ist die Anordnung der Bilder immer einer gewissen Ordnung folgen sollte. Konkret bedeutet das, dass zwar verschiedene Rahmen in unterschiedlichen Größen gewählt werden dürfen, ihre Anordnung sollte sich jedoch immer an geraden Lienen orientieren. Die folgenden Abbildungen aus dem Artikel verdeutlichen das Prinzip (zum Vergrößern in die Bilder klicken):

Blank pictures of different sizes in a dark room

© alle 3 Bilder: wandtattoo.de

 

Fine winter photography collage Vienna Austria

Schlichte winterliche Collage, © viperagp – Fotolia.com Collage

Die kunstvolle Collage

Die eigenen Fotos zu einer kunstvollen Collage zusammenzufügen, ist eine gewisse Herausforderung. Zuerst einmal wird ein stabiler Untergrund wie eine dicke Pappe oder auch eine Leinwand benötigt. Die Fotos, welche auf der Collage Platz finden sollen, werden entwickelt und probehalber schon einmal auf dem Untergrund angeordnet. Wer möchte kann auch Farben oder andere Materialien wie zum Beispiel Textilien in die Collage mit einfließen lassen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch Gegenstände dürfen auf die Collage geklebt werden. Sind diese besonders schwer, empfiehlt sich die Verwendung von Montagekleber. Genau wie die Fotos werden auch alle anderen Materialien erst einmal probeweise auf dem Untergrund angeordnet und es wird geschaut, an welchen Stellen sie sich überlappen sollen. Wer später nicht den Überblick verlieren will, sollte die einzelnen Bereiche der Collage mit einem dünnen Bleistift auf den Untergrund zeichnen. Im Anschluss werden die Fotos sowie die anderen Materialien zurechtgeschnitten und nach und nach auf die Collage geklebt. Dabei stets nach dem Schichtenprinzip vorgehen. Die Basis bilden diejenigen Bilder und Materialien, die später zum Teil von der zweiten Schicht überlappt werden. Die dritte Schicht überlappt dann wiederum die erste und zweite Schicht und so weiter. Die einfachste Art eine Collage zu erstellen ist jedoch, wenn die Fotos ohne sie zu beschneiden einfach über und untereinander auf dem Untergrund angeordnet werden wie in folgender Abbildung.

Das Foto-Mobile

Nicht nur Kinder lieben Mobiles. Ein selbst gestaltetes Foto-Mobile kann ein schönes Wohnaccessoire oder auch ein sehr persönliches Geschenk sein. Neben Fotos und einem Holzstab werden lediglich vier Nylonfäden benötigt. Die Fäden werden in gleichem Abstand an den Holzstab gebunden. Das andere Ende jedes Fadens durch eine Nadel fädeln und die Fotos nacheinander auffädeln. An der oberen Seite des Fotos geschieht dies von vorne nach hinten und an der unteren Seite von hinten nach vorne, sodass der Nylonfaden größtenteils hinter dem Foto verschwindet. Um das Verrutschen der Fotos zu vermeiden ist es ratsam, nach jedem aufgefädelten Bild einen kleinen Knoten in den Nylonfaden zu machen. Soll das Mobile frei im Raum hängen, wird auf der Rückseite jedes Fotos ein weiteres Foto befestigt, sodass sich das Mobile drehen kann und auf allen Seiten etwas zu sehen ist.

Es gibt eine Vielzahl an kreativen Möglichkeiten, um schöne Fotos gebührend zu würdigen. Außer etwas Kreativität, Geduld und den geeigneten Materialien wird nichts benötigt, um individuelle kleine Kunstwerke oder auch sehr persönliche Geschenke zu schaffen.

 

 

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