Dynamikumfang

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Machen wir’s doch mal ganz anders: Alternative Sensortechnologie

Alternative Sensortechnologie? Man sollte keineswegs denken, dass Laien keine guten Ideen hätten, wie ich letzten Samstag wieder einmal erfuhr. Bei meinem Nachbarn war Party, und da es später lauter werden sollte, hatte er vorsichtshalber die ganze Nachbarschaft gleich mit eingeladen. Man unterhielt sich über dies und das, und nachdem ich erzählt hatte, was ich so mache, kam das Gespräch bald auf die Digitalfotografie – und warum Sensoren nicht ganz anders funktionieren, als wir es kennen. Ein Nachbar, Lehrer von Beruf, wunderte sich, dass man für einen Bildstabilisator noch bewegliche Linsen oder Sensoren braucht – ginge das nicht bequemer im Nachhinein per Software? Ich erklärte, dass man das bei Videoaufnahmen oft tatsächlich so macht: Die Kamera speichert Ausschnitte aus den vom…

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Behalten Sie den Rest

Ein neues Schlagwort macht die Runde unter den Kamera-Nerds: Die Modulo-Kamera soll Aufnahmen mit unbegrenztem Dynamikumfang möglich machen – im Prinzip jedenfalls. Wie aber funktioniert dieses Prinzip und welche Aussichten hat es, die Fotografie tatsächlich zu revolutionieren? Die sogenannte „Modulo Camera“ ist ein Kind des MIT Media Lab, das kürzlich auf einer Fachkonferenz vorgestellt wurde; das Paper ist online verfügbar. Während eine gewöhnliche Kamera nur einen begrenzten Kontrast bewältigen kann und eine Erweiterung dieses Dynamikumfangs allenfalls durch die Kombination mehrerer unterschiedlicher Belichtungen möglich ist, soll eine Modulo-Kamera beliebige Kontraste wiedergeben können. Dazu genügt (meist) eine einzige Belichtung mit einem nur wenig modifizierten Sensor sowie ein Algorithmus, der aus den Sensordaten das eigentliche Bild berechnet. Der Grund dafür, dass die uns…

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Technik

Kontrastbalance

Wichtig für ein technisch gutes Bild ist in erster Linie ein ausgewogenes Verhält­nis zwischen den Kontrasten. Da reicht es nicht aus, dass viele Farben von der Kamera erfasst werden, sondern die Ka­mera muss innerhalb einer Belichtungs­situation auch den optimalen Schwarz- und Weißpunkt, sowie das neutrale Grau ermitteln. Weil fast alle Kameras hierbei Defizite aufweisen, gibt es Hilfsmittel zur Neutralisierung. Der SpyderCube er­fasst die Farbtemperatur für eine genaue Farbanpas­sung. Er bietet zwei neutrale 18%-Grau­flächen, ebenso eine weiße und eine schwarze sowie ein kleines schwarzes Loch, welches das Einfangen absolu­ter Schwarzwerte erlaubt. Diese „Licht­falle“ dient somit zum Setzen des abso­luten Schwarzpunktes im Bild, während mithilfe der schwarzen Fläche die Zeich­nung in tiefen Schatten kontrolliert wer­den kann. Die oben befestigte Chrom-Kugel er­möglicht die…

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