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Böse Menschen, klare Verhältnisse

Man muss an Krimis und US-Popkultur nicht das geringste Interesse haben, um dieses Buch als Beispielsammlung für eindrucksvolle Bildgestaltung nutzen zu können.

Mancher Bildbearbeiter beherrscht seine Werkzeuge perfekt, trotzdem erscheinen die entstehenden Bilder oft langweilig und spannungslos. Die Illustratoren und Grafiker der alten amerikanischen Detektiv-Magazine mögen nicht gerade in altmeisterlicher Manier gemalt (oder fotografiert) haben, aber von wirkungsvollem Bildaufbau, Farbsymbolik, aufmerksamkeitsheischenden Signalen und visueller Dramatik verstanden sie bestimmt etwas. Man muss an Krimis und US-Popkultur nicht das geringste Interesse haben, um dieses Buch als Beispielsammlung für eindrucksvolle Bildgestaltung nutzen zu können.

True Crime Detective Magazines 1924-1969
von Eric Godtland, hrsg. von Dian Hanson
Gebunden, 336 Seiten; Taschen, 2008,
(engl., deutsch, franz.)
29,99 Euro

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Hans D. Baumann

Doc Baumann befasst sich vor allem mit Montagen (und ihrer Kritik) sowie mit der Entlarvung von Bildfälschungen, außerdem mit digitalen grafischen und malerischen Arbeitstechniken. Der in den Medien immer wieder als „Photoshop-Papst“ Titulierte widmet sich seit 1984 der digitalen Bildbearbeitung und schreibt seit 1988 darüber.

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