Tipps

Banding abmildern

Die »Filtergalerie« beinhaltet einige der ältesten Photoshop- Filter, die seit Jahren nicht aktualisiert wurden. So funktioniert keiner der Filter im 16-Bit-Modus, und wenn man sie zur Bildstilisierung einsetzt, liefern sie meist unattraktive Ergebnisse. Nützlich sind manche dieser Filter trotzdem immer noch. Interessanterweise beinhaltet die nur in 8-Bit/Kanal anwendbare »Filter­galerie« auch den besten Filter, um Tonwertsprünge (Banding) zu kaschieren, die vor allem im 8-Bit-Modus schnell auftreten. Banding (a) tritt oft bei künstlich eingefügten Verläufen (hier verstärkt gezeigt) oder Weichzeichnungen auf, ebenso bei gleichförmigen Farbverläufen, wie zum Beispiel in blauen Himmeln. Das Hinzufügen von Rauschen mit dem Filter »Rauschen hinzufügen« kann die Tonwertsprünge zwar abmildern, aber bei einem erträglichen Maß des Rauschens nicht komplett verbergen (b). Der »Malfilter: Spritzer« liefert hier bei…

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Sammlungen für die Bildorganisation in Lightroom Classic nutzen

Bildorganisation in Lightroom Classic Lightroom Classic organisiert die importierten Bilder automatisch in Ordnern, die der Ordnerhierarchie auf der Festplatte entsprechen. Zusätzlich gibt es aber auch sogenannte Sammlungen. Das sind virtuelle Ordner innerhalb des Lightroom-Katalogs, die mit der Ablagestruktur auf der Festplatte nichts zu tun haben. Als Anwender kann man diese Ordner nach Belieben mit ausgewählten Fotos befüllen und einzelne Sammlungen wiederum in Sammlungssätzen zusammenfassen. Mit sogenannten Smart-Sammlungen lässt sich das Ordnen von Bildern in Sammlungen durch definierbare Suchanfragen vereinfachen. Olaf Giermann zeigt in einem Beitrag auf photoscala.de einige Vor- und Nachteile des Sammlungs-Konzepts. 

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Kontrastoptimierung mit dem Kanalmixer

Die Einstellungsebene »Kanalmixer« bietet bei einer Graustufenumsetzung im Gegensatz zur Korrektur »Schwarzweiß« die Möglichkeit, die drei RGB-Kanäle abzumischen. Da er nicht auf vordefinierten Farbtonbereichen basiert, ist die Anfälligkeit für unschöne Helligkeitssäume an Kanten deutlich geringer als bei »Schwarzweiß«. Der »Kanalmixer« lässt sich unter anderem verwenden, um den Bildkontrast kreativ zu ändern. Dazu erzeugen Sie mit einer ­Einstellungsebene vom Typ »Kanalmixer« mit aktivierter Option »Monochrom« zunächst eine kontrastreiche Schwarzweiß-Umsetzung aus den drei Kanälen (a). Um die Farben der Hintergrund­ebene zurückzubringen, ändern Sie die Füllmethode der Einstellungsebene in »Luminanz« (b) und senken bei Bedarf ihre »Deckkraft«.

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Smartguides in Photoshop CC

Dank der »Intelligenten Hilfslinien« können Sie beim Ausrichten von Objekten auf das Erzeugen von Hilfslinien oft verzichten. ­Aktivieren Sie die Funktion über »Ansicht > Anzeigen > Intelligente Hilfslinien«. Wenn Sie nun Objekte auf unterschiedlichen Ebenen mit dem »Verschieben-Werkzeug« bewegen, werden automatisch violette Hilfslinien eingeblendet, sobald die Kanten oder die Mitten der Objekte exakt aneinander ausgerichtet sind. Noch besser: Bei ­gehaltener »Strg/Cmd«-Taste werden die Abstände zwischen den Objekten und den Rändern der Arbeitsfläche eingeblendet – vor allem für Bildschirmdesigner eine große Arbeitserleichterung.

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Ausgabeeinstellungen anpassen

Die unten im Camera Raw-Dialog angezeigten Bildinformationen (e) sind ein anklickbarer Link, der den etwas sperrig benannten Dialog »Arbeitsablauf-Optionen« öffnet. Kennt man diese Option nicht, würde man als Anwender wohl kaum versucht sein, darauf zu klicken. Doch dadurch öffnen Sie einen sehr nützlichen Dialog, in dem Sie den »Farbraum« (a), die »Bildgröße« (b) und die »Ausgabeschärfe« (c) für die geöffneten Bilder festlegen. Diese Einstellungen werden sowohl beim Exportieren mittels »Bild speichern« (d) als auch bei der Übergabe an Photoshop über »Bild öffnen« (f) angewendet.   Vorsicht: Achten Sie darauf, was in den »Arbeitsablauf-Optionen« eingestellt ist. Denn diese werden auch beim Übergeben an Photoshop angewendet und können beispielsweise zu einer Reduzierung der Bildgröße oder einer Überschärfung führen.

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Bildfehler hervorheben

Um schnell zu überprüfen, ob ein Bild Mängel ­enthält – seien es Flecken aufgrund von Staub auf dem Sensor, Streifenmuster bei hohen ISO-Werten oder auch Unsauberkeiten einer fotografierten Oberfläche – können Sie sie durch eine Erhöhung des Kontrasts sichtbar machen. Dazu legen Sie eine spezielle »Gradationskurve« an: Klicken Sie auf die Schaltfläche in der rechten unteren Ecke des Panels [1 a], um die Punktkurve zu bearbeiten, und erzeugen Sie mehrere Kurven zwischen Schwarz und Weiß [1 b]. Der Effekt ist der einer Pseudosolarisation, aber hier geht es darum, mit einer gefalteten Gradationskurve den Kontrast über das ganze Tonwertspektrum heraufzusetzen, ohne dass Tonwerte abgeschnitten werden. Zweckmäßigerweise speichern Sie die Gradationskurve als Vorgabe, oder laden Sie sich unter www.docma.info/20858 meine Vorgaben herunter. Das Anwenden…

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Maskenüberlagerung in Lightroom einblenden

Mit der Maskenüberlagerung (a) ist Lightroom in der Lage, die Intensität von Verläufen und Korrekturpinseln visuell darzustellen. In Lightroom Classic CC wird diese Funktion über ein Häkchen bei »Überlagerung für ausgewählte Maske anzeigen«, unterhalb des Bearbeitungsfensters aktiviert. In Lightroom CC ist auf die Checkbox verzichtet worden. Die Funktion ist daher nur noch über das Menü (b) sowie einen Shortcut einstellbar. Mit einem Klick auf die Taste »O« können die Überlagerungsoptionen durchgeschaltet werden. Das Wechseln der Maskenfarbe zwischen rot und grün ist mit »Shift-O« möglich.

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Dynamischer Zoom in Photoshop

Wie sich das »Zoom-Werkzeug« in Photoshop verhält, hängt davon ab, ob Sie in der Werkzeugleiste ein Häkchen bei »Dynamischer Zoom« gesetzt haben. Klicken Sie bei ­aktiviertem dynamischen Zoom in das Bild und ziehen Sie den Mauszeiger nach rechts, ­zoomen Sie in das Bild hinein, ziehen Sie nach links, zoom­en Sie heraus (a). Ist in der Checkbox kein Häkchen gesetzt, erzeugen Sie stattdessen eine Rahmen­auswahl (b), die dann auf Fenstergröße gezoomt wird. Herauszoomen können Sie in diesem Modus ohne andere Tastenkürzel jedoch nur sehr langsam: mit gehaltener »Alt«-Taste Klick für Klick.

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Kleine Tattoos entfernen – Ergebniskontrolle

20 Das Resultat kann sich sehen lassen. Vom Tattoo am Arm ist nichts mehr zu erkennen. Mit dieser Methode lassen sich aber leider keine Motive in Randbereichen, wie am Handgelenk (a), entfernen. Hier ist Photoshop immer noch die erste Wahl. Alternativ müssen Sie sehr kleinteilig in mehreren Schritten vorgehen, falls das Tatoo dies zulässt. In jedem Fall verschaffen Sie sich einen Zeitvorteil, wenn Sie mögliche Retuschen bereits in Lightroom durchführen.

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Kleine Tattoos entfernen – Maske verschieben

19 Verschieben Sie den ausgewählten Bereich (a) in einen ­angrenzenden Hautbereich (b) ohne Tätowierung. Für ein gutes Ergebnis sollten Hautstruktur und Belichtung annähernd gleich sein. Beachten Sie, dass auch vorhandene Muttermale, wie in diesem Beispiel, kopiert werden. Retuschieren Sie solche auffälligen Wiederholungen im Anschluss.

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Kleine Tattoos entfernen – Auswählen

18 Kleine Tattoos, die von viel Haut umgeben sind, stellen in Lightroom kein Problem dar. Sie maskieren den gewünschten Hautbereich mit dem »Bereichsreparatur-Werkzeug« und einer mittleren Pinselgröße. Achten Sie darauf, etwas Haut rund um das Tattoo mit auszuwählen.

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Kleine Tattoos entfernen – Makeup oder Retusche?

17 Tattoos sind modern und schmücken mittlerweile viele Körper. In einem Foto kann ein Tattoo aber auch ungewollt den Blick des Betrachters ablenken oder das Gesamtkonzept des Motivs beeinträchtigen. Bei kleineren Tattoos lohnt sich oft der Make-up-Aufwand beim Shooting nicht, da sie schnell in Lightroom entfernt werden können.

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Vogelperspektive in Photoshop

Die Funktion „Vogelperspektive“ (english: birds-eye-view) erlaubt bei weit hineingezoomter Anzeige, vorübergehend das gesamte Bild im Fenster einzupassen und dann an eine andere Bildstelle zu springen.  Der resultierende neue Bildausschnitt wird durch einen grauen Rahmen visualisiert. Die Funktion ist auch sehr praktisch, um kurz zu überprüfen, wo man sich denn gerade im Bild befindet – beispielsweise bei genauer Bildretusche oder dem Freistellen mit dem »Zeichenstift«. Und so geht es: Drücken und halten Sie die »H«-Taste und klicken Sie ins Bild. Das Bild wird nun so lange verkleinert angezeigt, wie Sie die linke Maustaste drücken. Dabei können Sie den gewählten Bildausschnitt verändern. Lassen Sie die Maustaste los, zoomt das Bild auf den neuen Ausschnitt in der zuvor gewählten Zoomstufe und Sie kehren…

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Lichtakzente setzen – das strahlende Ergebnis

16 Mithilfe der feinen Korrekturen bei den Effekteinstellungen erhalten Sie als Resultat deutlich mehr Strahlkraft bei den Schmuckstücken. Nutzen Sie diese Bearbeitung, wenn Sie den Blick des Betrachters auf die Schmuckstücke lenken möchten, achten Sie aber darauf, nur Akzente zu setzen und es nicht mit der Intensität zu übertreiben.

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Lichtakzente setzen – Akzente bei Silberschmuck

15 Auch silberne Ringe können je nach Lichteinfall an Ausdruck verlieren. Ähnlich wie beim Gold schafft auch hier der »Korrekturpinsel« Abhilfe. Maskieren Sie den Ring mit einer kleinen Pinselspitze und ziehen Sie die Werte für »Lichter« (a) und »Weiß« (b) dezent in den positiven Bereich.

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Lichtakzente setzen – Goldschmuck optimieren

14 Bei großen Lichtformern tendiert Gold schnell dazu, seinen intensiven Gelbton zu verlieren. Mit dem »Korrekturpinsel« kann in diesem Beispiel der Ohrring ausgewählt und angepasst werden. Regeln Sie die Farbtemperatur leicht in den positiven Bereich, hier »+20« (a), und erhöhen Sie danach etwas die Belichtung (b) und die Lichter (c). Der Ohrring wirkt nun deutlich strahlender.

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Lichtakzente setzen – warum man diese Technik nutzt

13 Bei Beauty-Shoots sollen auch die Accessoires des Models im richtigen Glanz erstrahlen. Je nach Ausleuchtung kann Schmuck (a) aber einen Großteil seiner Wirkung verlieren. So wirkt der Schmuck hier durch das weiche Licht der Softbox flach. In Schmuckgeschäften werden die edlen Stücke daher mit Strahlern punktgenau in Szene gesetzt, um den Käufer zu überzeugen.

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Lightroom Classic: Wasserzeichen über Webmodul automatisch einfügen

Wasserzeichen sind eine gute Möglichkeit, Bildmaterial vor unberechtigtem Kopieren zu schützen oder das Bild durch eine persönliche Sig­nierung aufzuwerten. Die Galerie-Vorlagen in Lightroom Classic CC bieten die Möglichkeit, automatisch Wasserzeichen in die Bilddateien einzubetten. Sie finden diese Funktion unter »Layoutstil« auf der rechten Seite. Scrollen Sie bis zum Punkt »Ausgabeeinstellungen« (a) und setzen Sie ein Häkchen bei »Wasserzeichen« (b). Mit einem Klick auf »Einf. Copyright-Wasserzeichen« können Sie im Kontextmenü ein bereits angelegtes Wasserzeichen auswählen oder ein neues definieren.

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Dodge & Burn – vorher und nachher

12 Bei einer Porträt-Retusche sollten Sie »Dodge & Burn« behutsam anwenden. Achten Sie darauf, im Bereich der Augen nicht zu sehr mit dieser Technik aufzuhellen. Nutzen Sie besser die globalen Einstellungen für einen einheitlichen Look. Oben sehen Sie das Ausgangsbild (a), unten die dezente Anpassung mit Dodge & Burn (b).

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Dodge & Burn – wie man Bereiche aufhellt

11 Ähnlich der Abdunklung kann mit einem positiven Wert eine Aufhellung der Motivbereiche erzeugt werden. Legen Sie einen neuen »Korrekturpinsel«-Pin an und stellen Sie einen Wert von etwa »+0,25« bei der »Belichtung« ein. Malen Sie wieder über die Bereiche, die korrigiert werden sollen. Das Endergebnis ist sofort sichtbar und kann präzise nachgeregelt werden.

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