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Multi-Row-Panorama

Zu Weihnachten mal was Kirchliches: Michael Hußmann und Christoph Künne sind ausgezogen, eine besonders schöne historische Kirchenorgel mit maximaler Auflösung zu fotografieren. Hier ist ihr Bericht:


Auf die Idee brachte uns eine Pressemeldung. Nachdem es seit schon vielen Jahre manuelle Stativköpfe für Multi-Row-Paoramen gibt, sind nun die ersten vollautomatisierten Modelle erhältlich. Mit Hilfe solcher Adapter mutiert auch eine Kamera mit normaler Auflösung zum Gigapixelmonster – vorausgesetzt die Aufnahmesituation lässt eine Langzeitbelichtung zu. Aber das ist etwa bei einer Hasselblad 200MS auch nicht wirklich anders. Der Unterschied liegt vor allem im Preis. Unsere Kombination aus Canon 5D Mark II, Canon Mittelklasse-Telezoom und Pano-Adapter liegt in der Größenordnung von 4000 Euro, die Hasselblad kostet etwa das zehnfache.
Auf der Suche nach einem passenden Motiv sind wir auf eine historische Kirchenorgel gestoßen, die wir mit größtmöglicher Detailtreue verewigen wollten. Natürlich hätten es auch andere Motive getan, etwa opulente Großstadtansichten aus Penthäusern, Landschaftspanoramen im Gebirge oder Außenansichten architektonischer Meisterwerke. Wir wollten es uns jedoch nicht so einfach machen und draußen bei hoher Helligkeit und einer großen Entfernung zum Objekt arbeiten. Außerdem waren wir im regnerischen November auf eine wetterunabhängige Situation angewiesen, wenn wir nicht Tage mit Warten auf das passende Licht verbringen wollten. Da kam uns die Orgel in der relativ kleinen und vor allem dunklen Kirche mit ihren vielen Details gut zupass.

Die ganze Geschichte und alle Details, die man zur Ausführung solcher Projekte wissen muss, finden Sie in unserem Jubiläumsheft DOCMA 50 ab Seite 94.
Um in das Bild hineinzuzoomen, klicken Sie auf die Abbildung. Dann öffnet sich eine vergrößerbare Flash-Darstellung, die durch einen Export des Bildes mit Photoshops Zoomify-Funktion entstand und insgesamt ca. 200 Megabyte an Bilddaten umfasst.

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