Synthetische Wahrheit. Medienkompetenz in Zeiten von KI.

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Bilder beweisen nichts mehr. Generative KI hat die Grenze zwischen echter und simulierter Wirklichkeit nahezu unsichtbar gemacht. In „Synthetische Wahrheit“ liefert DOCMA-Gründer Christoph Künne eine fundierte und nüchterne Bestandsaufnahme dieses historischen Epochenbruchs. Fernab von Technik-Euphorie und apokalyptischen Untergangsszenarien. Das Buch analysiert die weitreichenden Folgen der KI-Zäsur auf sechs zentralen Ebenen: von der Krise der visuellen Evidenz über den Wandel kreativer Berufe und ungelöste Urheberrechtsfragen bis hin zur schleichenden Auslagerung unserer Urteilskraft an Algorithmen. Den Abschluss bilden sieben handfeste Regeln für eine neue Medienkompetenz nach der Unschuld, die uns in einer synthetischen Medienwelt handlungsfähig halten.

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Synthetische Wahrheit. Medienkompetenz in Zeiten von KI.
Von Christoph Künne

Von der handwerklichen Fotografie zur maschinellen Medienproduktion. Eine nüchterne Bestandsaufnahme des visuellen Epochenbruchs.

Das fotografische Bild galt über Generationen hinweg als verlässliches Dokument der Wirklichkeit. Es war physisches Zeugnis und unweigerlich gebunden an den Moment der Aufnahme. Diese Epoche hat ihr Ende gefunden. Generative Künstliche Intelligenz hat die Grenze zwischen dem, was tatsächlich existiert, und dem, was lediglich plausibel simuliert wird, nahezu unsichtbar gemacht. Bilder beweisen nichts mehr.

Mit „Synthetische Wahrheit“ legt Christoph Künne, Mitbegründer, aktuell Herausgeber von DOCMA und seit drei Jahrzehnten ein profunder Beobachter der digitalen Bildkultur, eine fundierte und dringend gebotene Einordnung dieses historischen Bruchs vor. Das Werk verweigert sich wohlfeiler Technik-Euphorie ebenso wie pauschaler Apokalyptik. Es ist vielmehr eine gedanklich dichte, präzise Bestandsaufnahme einer neuen medialen Realität.

Auf sechs Ebenen vermisst der Autor die tektonischen Verschiebungen unserer Gegenwart :

  • Technik und Hype: Die Entmystifizierung der Maschinen, die als „hohle Genies“ zwar makellose Formen beherrschen, jedoch keinen eigenen Sinn generieren.
  • Wahrheit und Vertrauen: Das Ende des visuellen Beweismittels und die Etablierung von Wahrhaftigkeit als neuer, harter Währung.
  • Kreativität und Beruf: Der tiefgreifende Wandel in Redaktionen, Agenturen und Ateliers: weg vom reinen Handwerk, hin zur strategischen Autorschaft.
  • Recht und Regulierung: Die ungelösten juristischen Konflikte zwischen kreativem Remix und maschinellem Raubbau an urheberrechtlich geschützten Werken.
  • Kognition und Würde: Die schleichende Auslagerung menschlicher Urteilskraft und die weitreichenden Folgen kognitiver Bequemlichkeit.
  • Markt und Plattformen: Die Macht der Tech-Konzerne, die durch Algorithmen bestimmen, was künftig als sichtbar und wertvoll erachtet wird.

Den Abschluss dieses Buches bilden sieben handfeste Regeln. Sie dienen als unerlässlicher, praktischer Kompass für eine „Medienkompetenz nach der Unschuld“ und befähigen dazu, im Umgang mit synthetischen Medien kritisch und handlungsfähig zu bleiben.

Zunächst exklusiv im DOCMA-Webshop

Wir bieten Ihnen diesen Titel in der ersten Phase ausschließlich über unseren eigenen Webshop an.

Französische Broschur, 234 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, Text in Deutsch

Gewicht 0,250 kg
Maße 21,5 × 13,5 × 1,5 cm
Variante

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