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Intensivkurs: Schärfen 5/5

Zwei Varianten unerwünschter Begleitumstände zu starken Schärfens wollen wir noch einmal näher unter die Lupe nehmen.

Zwei Varianten unerwünschter Begleitumstände zu starken Schärfens wollen wir noch einmal näher unter die Lupe nehmen. Zunächst das Verstärken vorhandener Störungen. Diese können mehrere Ursachen haben; Beim Schwellenwert-Regler (Teil 3) war es das Korn eines gescannten Dias, hier ist es das Rauschen auf Grund des überforderten Kamera-Chips (die Aufnahme entstand nachts bei Mondlicht mit sehr langer Belichtungszeit). Oben links steht das Ausgangsbild, rechts daneben die mit 100/1/0 geschärfte Fassung. Unten links eine Vergrößerung daraus, unten rechts derselbe Bereich nach alternativem Filtern mit Heraufsetzen von ?Schwellenwert? auf 30.

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Während man mit Störungen vergleichsweise selten zu tun hat, tritt ein anderes lästiges Phänomen des Scharfzeichnens häufiger auf: Die Bildung von aufhellenden oder abdunkelnden Rand-Artefakten entlang starker Kontrastkanten. Bei den Ästen ist das nach Schärfen mit den Werten 200/5/0 sehr deutlich zu erkennen, noch ausgeprägter ist der Effekt bei weiter heraufgesetzten Werten (500/10/0) im Falle der weißen und schwarzen Pinselspur auf grauem Grund (rechte Hälfte des Feldes). Diese Wirkung ist so extrem, dass man sie im Bedarfsfall als eigenständigen grafischen Effekt einsetzen kann.

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