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Intensivkurs: Masken 1/5

Sobald Sie eine Auswahl anlegen und diese in beliebiger Weise dazu benutzen, um ein Bild zu verändern, wenden Sie bereits eine Maske an.

Ähnlich wie beim Karneval dienen Masken auch im grafischem Bereich dazu, etwas zu schützen ? in unserem Fall soll allerdings nicht die Identität der Person geschützt werden, welche sie trägt, sondern eine Fläche, die es auf diese Weise vor Veränderungen zu bewahren gilt. Bereits mit dem Anlegen einer beliebigen Auswahl erzeugen Sie auch eine Maske. Sie nennen das nur nicht so. Ohne Vorbereitungen steht die komplette Fläche eines Bildes für Veränderungen zur Verfügung ? Sie können Helligkeits- und Farbmodifikationen vornehmen, Filter benutzen oder mit Malwerkzeugen Spuren hinterlassen. Wollen Sie diese Auswirkungen auf bestimmte Bereiche beschränken, erzeugen Sie vorab eine Auswahl. Der ausgewählte Bereich lässt sich nun verändern, der außerhalb der Auswahl nicht, er ist geschützt. Das ist eine Maske.

Auswahl und Maske
Sobald Sie eine Auswahl anlegen und diese in beliebiger Weise dazu benutzen, um ein Bild zu verändern, wenden Sie bereits eine Maske an. Allerdings wird sie nicht ausdrücklich so genannt, weil Sie Ihre Aufmerksamkeit in diesem Fall auf die Auswahl richten und nicht auf die geschützten Bereiche. Es interessiert Sie zunächst nur, wo Sie etwas tun wollen, und nicht, wo Sie keine Eingriffe vornehmen können. Zur Bearbeitung freigegeben ist die Fläche innerhalb der Auswahl, nachdem Sie sie auf irgendeine Weise erstellt haben. In diesem Fall wurde der selektierte Bereich hinsichtlich seiner Farbe und Helligkeit verändert, und der rote Strich wurde hinzu gemalt. Umgekehrt lässt sich derselbe Vorgang aber auch so beschreiben, dass in dem Bild alles mit Ausnahme der Auswahl maskiert und vor Veränderungen geschützt ist.

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Auswahlformen
Sie erzeugen also mit jedem Anlegen einer Auswahl automatisch zugleich eine umgekehrte Maske. Innerhalb der Auswahlgrenzen können Sie malen, Filter benutzen, Farbe und Helligkeit modifizieren, den Bereich kopieren, löschen oder duplizieren. Dies alles lässt sich nicht mit den Pixeln machen, die außerhalb der Auswahlgrenzen liegen und damit maskiert sind. Wie Sie Auswahlen herstellen, bearbeiten, verändern oder kombinieren wird ausführlich in Band 1 der Edition DOCMA dargestellt. Hier sehen Sie vier Auswahlbeispiele: Links eine rechteckige, rechts daneben eine runde Form. Die Augen wurden manuell mit dem Lasso ausgewählt. Bei genauem Hinsehen erkennen Sie, dass die Augen-Auswahl rechts eine weiche Kontur aufweist, deren Auswirkungen ein wenig über die Auswahlkontur hinausreichen.

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