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Bilder fürs Internet

Bilder für das Web aufzubereiten heißt, sich inhaltlich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dabei die Bildgröße unter Kontrolle zu behalten.

Mit speziell auf die Bereiche Fotografie, Druckvorstufe und Publishing zugeschnittenen und aus einer Kombination von Hardware, Software und vergleichenden Farbtargets bestehenden Lösungen will x-Rite Anwender jedes Kenntnisstands in die Lage versetzen, Farben über den gesamten Workflow zu kontrollieren.

Alle vier Produkte beinhalten die neue i1Profiler-Software für die Erstellung von Farbprofilen sowie die Software PANTONE Color Manager zum Ermitteln von Farbwert-Entsprechungen zur Verfügung. ColorChecker Proof, ein neues ColorChecker-Target zum direkten visuellen Vergleich mit einem gedruckten Chart, sowie das Kamera-Kalibrierungssystem ColorChecker sind ebenfalls Bestandteil der Pro-Lösungen.

Bei i1Basic Pro handelt es sich um die günstigste Zusammenstellung zur Messung von spektralen Farbwerten, bestehend aus dem i1Pro-Spektralfotometer und den Anwendungen i1Profiler und PANTONE Color Manager. Sie eignet sich für die Monitorprofilierung, die Prüfung der Anzeige- und Druckqualität und für die Messung von Sonderfarben. Es kostet ca. 1000 Euro. Die neue Software i1Profiler vereint Funktionen aus den Vorgängern i1Match, ProfileMaker und MonacoPROFILER.
Das teurere i1Photo Pro richtet sich anspruchsvollere Anwender und dient dazu, den kompletten RGB-Workflow von der Kamera über die Darstellung auf dem Monitor/Projektor bis hin zum Ausdruck zu kalibrieren. Bestandteile sind neben dem i1Pro-Spektralfotometer, der i1Profiler-Software und dem PANTONE Color Manager das ColorChecker Proof, ein Chart mit 24 Farbfeldern für die visuelle Überprüfung der Ausgabequalität unter geeigneten Lichtverhältnissen. Zudem beinhaltet es das ColorChecker-System für die Kamerakalibrierung. Mit dem Mini ColorChecker Classic-Chart zum Kennenlernen und der Kamerakalibrierungssoftware ColorChecker Passport lassen sich eigene Kameraprofile für Adobe-Programme erstellen.
i1Publish – ein eigenständiges Software-Paket – und i1Publish Pro richten sich speziell an professionelle Anwender in der Grafikbranche, die eine ausgereifte Lösung zur Erstellung von ICC-Profilen benötigen. Beide Lösungen eignen sich nicht für die Kalibrierung von Kameras, Monitoren und Digitalprojektoren, sondern auch für CMYK+4-, CMYK- und RGB-Drucker spwie Druckmaschinen. Sie bieten auch neue Funktionen zur Validierung und Verifizierung nach Digitalstandards, einschließlich zweier QA-Funktionen: einer für Softproofs nach ISO (G7, SWOP, PSO, Japan Color) und einer für die Druckausgabe mit ISO-Medienkeilen (IDEAlliance ISO-Kontrollkeil oder Fogra-Medienkeil).

x-Rite verspricht spürbare Qualitätsverbesserungen gegenüber früheren Profilsoftware-Generationen bei der i1Profiler-Software. Zum Lieferumfang von i1Photo Pro und i1Publish Pro gehören i1Profiler, das i1Pro-Spektralfotometer, PANTONE Color Manager, das ColorChecker Proof-Target, das mini ColorChecker Classic-Target sowie die Kamera-Kalibrierungssoftware ColorChecker.

i1Publish beinhaltet alle oben genannten Komponenten mit Ausnahme des Spektralfotometers. Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten von x-Rite.

Das Internet und mit ihm der Austausch von digital vorliegenden Medien gewinnt mehr und mehr nicht nur für den Profi, sondern auch für den Privatmann an Bedeutung. Solange man mit einem Modem in den Weiten des Netzes unterwegs war, blieb die Option, Bilder zu verschicken oder fotolastige Internet-Seiten zu besuchen, eher eine Angelegenheit für verregnete Sonntagnachmittage. Doch spätestens mit der Nutzung von DSL-Verbindungen wird es ein Leichtes, E-Mails um hochauflösende Fotos zu ergänzen, die eigene Fotogalerie im Web zu betreiben, sich durch die Bildermassen virtueller Fotoclubs zu klicken oder ganz nutzenorientiert aussagekräftige Bilder von Produkten auf die Verkaufsplattformen dieser Welt zu laden. Hinzu kommen praktische Arbeitserleichterungen wie das Hochladen von Fotos auf die Server des Fotolabors, damit sie dort auf Papier abgezogen werden können, das Anlegen von Sicherheitskopien des eigenen Fotoarchivs auf gemietetem Webspace oder die Gestaltung eindrucksvoller Portfolios, die sich Auftraggeber direkt online anschauen und auch in guter Qualität ausdrucken können.

Soweit die schöne Theorie, doch die Praxis sieht (heute noch) ganz anders aus. Da bekommt man E-Mails mit megabyteschweren Foto-Anhängen, welche einem das Postfach verstopfen, ohne dass die enthaltene Bildqualität dies rechtfertigen würde. Oder man kommt auf die Webseiten von Fotografen, wo einen speichermäßig schlanke, dafür aber das Auge beleidigend schlecht komprimierte Bilder erwarten.
Bilder für das Web aufzubereiten heißt, sich inhaltlich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dabei die Bildgröße unter Kontrolle zu behalten. Das ist und bleibt eine Art Geheimwissenschaft, deren Rätsel in diesem Buch gelöst werden. Schließlich ist nicht jeder, der von diesen technischen Problemen überfordert ist, so einfallsreich wie die Fotografin einer PR-Agentur. Sie war dazu übergegangen, die entstandenen Fotos klein auszudrucken, die Abzüge dann mit dem Handy abzufotografieren und per MMS an ihren Auftraggeber zu versenden, um ihn während der Produktion bildmäßig auf dem Laufenden zu halten. Ein Rechner mit Internetanschluss und installiertem Photoshop stand daneben. Sie konnte mit der Technik nur halt nicht umgehen.

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