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Einrichten und Automatisieren

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Wer viel Zeit mit Photoshop verbringt, sollte den eigenen Workflow auf Optimierungspotenzial hin untersuchen und sich dann gezielt das eigene, individuelle Photoshop einrichten.

Wer gelegentlich Bilder bearbeitet, braucht kaum Optimierung: Er erledigt viele Wege schneller zu Fuß. Der Band „Einrichten und automatisieren“ der Edition DOCMA ist für jene Photoshop-Anwender gemacht, die viel Zeit mit ihrem Programm verbringen. Erfolgserlebnisse stellen sich jedoch schon ein, wenn der Rechner nach ein paar Klicks an der richtigen Stelle deutlich schneller arbeitet, ohne dass eine Hardware-Neuanschaffung nötig war. Doch die meisten aktuellen Systeme gönnen ihren Bedienern ohnehin kaum noch Kaffeepausen. Zur Effizienzsteigerung eignen sich dann aufgezeichnete Befehlsfolgen ebenso wie vordefinierte Werkzeugparameter, Pinselspitzen für regelmäßig wiederkehrende Anwendungen, Tastenkürzel, Beschnittvorgaben, vordefinierte Ebenenstile oder effektspezifisch abgespeichterte Einstellungen für die Farbkorrekturdialoge. Leider gibt es diese Zeitersparnis nicht umsonst. Und der Preis dafür sind auch nicht die 14,95 Euro für dieses Buch. Es ist Wert der Zeit und Aufmerksamkeit, den Sie nach Lektüre des Buches in eine strukturierte Arbeitsvorbereitung stecken werden. Manchmal reicht es, eine Aktion aufzuzeichnen, die zwei, drei immer wiederkehrende Befehle mit einem Klick zusammenfasst, um ein paar tausend Bilder mit einem halbtransparenten, geprägt wirkenden Copyrightzeichen zu versehen und anschließend pixelgenau und webtauglich kleinzurechnen. Die wirkliche Arbeit besteht darin, den eigenen Workflow auf solches Optimierungspotenzial hin zu untersuchen und sich dann gezielt das eigene, individuelle Photoshop einzurichten.

Enzyklopädie_schmalDieser Tipp stammt aus der 22-bändigen Photoshop-Enzyklopädie, die Sie in unserem Webshop als e-Book kaufen können.

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