Z5

Altglas

Elektrisch berechnete Objektive bei Leitz und Zeiss

Sowohl Leitz als auch Zeiss verfügten sehr früh über elektrische Rechenanlagen zur Objektivberechnung. Leitz erhielt 1953 die vom Computerpionier Konrad Zuse entwickelte Z5, seinerzeit „die größte Rechenanlage Europas“. Das Vorgängermodell Z4 kann heute noch im Deutschen Museum in München bestaunt werden. Bei Zeiss in Jena zog 1955 der erste DDR-Computer namens Oprema (Optik-Rechenmaschine) ein, an den heute nur noch eine Gedenktafel in Jena erinnert. Nur wenige Jahre später wurden beide Rechenanlagen durch leistungsstärkere Modelle für elektrisch berechnete Objektive ersetzt. Über die technischen Eigenschaften der ersten Anlagen wurde ausführlich berichtet: Wie viele Relais wie schnell rechneten und wieviel Zeit bei welchen Rechenoperationen gespart wurde. Zur Z5 gibt es eine Menge Berichte, die immer noch verfügbar sind, wie zum Beispiel dieser. Der…

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