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Kinotipp: Dokumentarfilm „Finding Vivian Maier“

Am 26. Juni 2014 läuft der Dokumentarfilm FINDING VIVIAN MAIER in den deutschen Kinos an. Der Film berührt das Mysterium einer Frau, die ihr Leben für die Fotografie lebte und dies bis zu ihrem Tod mit niemandem teilte. Heute gilt Vivian Maier als eine der wichtigsten Street Photographer des 20. Jahrhunderts.

Vivian Maier lebte als Nanny in Chicago und New York. Sie galt als exzentrische Frau, die nie ohne ihre Kamera das Haus verließ. Mit den in ihre Obhut gegebenen Kindern unternahm sie Streifzüge auch in die Teile der Stadt, in der die weniger Privilegierten lebten. Zahlreiche Fotos zeigen Menschen in einem zufälligen, aber höchst berührenden Moment. Neben der überwältigenden Anzahl von Fotos, die der Regisseur John Maloof zufällig bei einer Versteigerung entdeckte, hinterließ Vivian Maier ihre Filme und eine große Anzahl an Zeitungsausschnitten. Die Person Vivian Maier bleibt ein Geheimnis.
John Maloof und Charlie Siskel zeichnen das Porträt dieser Frau, zeigen ihre Fotos und Filme. Dem Mensch Vivian Maier versuchen sie durch Interviews mit ihren ehemaligen Kindern und Auftraggebern näher zu kommen.
FINDING VIVIAN MAIER ist die spannende Spurensuche im Leben einer Frau, die ihre Umwelt und sich selbst in bewegenden Momenten auf ihren Fotos festhielt – selbst aber keine Spuren hinterließ.

Pressestimmen

„Jede belanglose Alltagsszene bekommt ein besonderes Gewicht, Fremde wirken gleichermaßen glamourös und abgerissen, und – ungewollt – ergibt sich so auch eine Modenschau jener Zeit.“ ELLE MAGAZINE
„Ms. Maiers Straßenbilder fangen nicht nur die Atmosphäre vor Ort ein, sondern auch die paradoxen Momente, die die Jazz-Atmosphäre der Stadt ausmachen, während sie die Menschen auf ihren Fotos in ihrer Würde überhöhen – sie sind verletzlich, nobel, am Boden zerstört, stolz, zerbrechlich, zärtlich und oft sehr komisch.“ NYTimes Blog

Quelle: prophoto-online

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