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Adobe gehackt: 2,9 Mio. Kreditkartendaten betroffen

Wie Adobe am Freitag mitteilte, haben Hacker bereits im August User-IDs, Passwörter und verschlüsselte Kreditkartendaten von Adobe-Servern gestohlen.

Der US-Softwarehersteller Adobe ist Opfer eines massiven Hackerangriffes geworden. Wie das Unternehmen in der Nacht auf Freitag letzter Woche bekannt gab, haben sich die Angreifer den Sourcecode von ColdFusion, Adobe Acrobat und anderen Programmen besorgt, indem sie in das Netzwerk eindringen konnten. Im Zuge der Attacke soll auch der Zugriff auf User-IDs und Passwörter gelungen sein. Ebenso weist Adobe darauf hin, dass knapp drei Mio. verschlüsselte Kreditkartendaten von Kunden betroffen sind.
Den Recherchen des Sicherheitsbloggers Brian Krebs nach wurde er bei Nachforschungen zu Einbrüchen bei LexisNexis, Kroll und Dun & Bradstreet auf verdächtige Daten aufmerksam, die rund 40 Gigabyte umfassen sollen. Es zeigte sich bei einer weiteren Analyse, dass es sich um den Sourcecode von ColdFusion und Adobe Acrobat handeln musste. Der Insider sendete angefertigte Screenshots an Adobe, die den hausinternen Untersuchungen erheblich halfen.
Gratis-Überwachung von Plastikgeld
Obwohl Adobe selbst erst seit dem 17. September dieses Jahres mit den Nachforschungen zu dem Vorfall begonnen hat, muss der Einbruch bereits im August stattgefunden haben. Adobe gibt allen Kunden, die ihre Kreditkartendaten dem Unternehmen überlassen haben, vorsichtig Entwarnung. Man glaubt nicht, dass die Kreditkartendaten die Server unverschlüsselt verlassen haben. Adobe will für den US-Markt nun eine einjährige Gratis-Überwachung der betroffenen Kreditkarten anbieten und fordert die Kunden dazu auf, ihre Passwörter zu ändern.
Quelle: pressetext.com, Florian Fügemann
Einen aktuellen Sicherheitshinweis und weitere Informationen von Adobe zu dem Vorfall finden Sie hier.

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