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Firefox 3 kann mehr

Die neue Version des Open-Source-Browsers bietet neben einem Zuwachs Schnelligkeit und Sicherheit auch die Unterstützung von ICC-Profilen, Kerning und Open Type-Funktionen.

Die meisten Nutzer von Firefox dürften sich wegen der verbesserten Performance, einem Plus an Sicherheit und einer komfortableren Bedienung für das kürzlich erschienene Update entschieden haben. Dass Firefox 3 auch Bilder mit eingebetteten Farbprofilen korrekt anzeigen kann und im Bereich der Typografie Fortschritte gemacht hat, gehört zu den eher unauffälligen Verbesserungen.
Um die Farbmanagement-Unterstützung zu nutzen, muss man diese zuerst aktivieren. Dazu wird in die Adresszeile ?about:config? eingegeben, um die Konfigurationskonsole aufzurufen. Wenn man in das Feld ?Filter? die Buchstaben ?gfx? eingibt, werden nur noch die Einträge angezeigt, die sich auf Bilder beziehen. Duch Doppelklick auf ?gfx.color_management.enabled? wird der entsprechende Wert auf ?true? gesetzt (wenn er vorher auf ?false? stand) und damit nach einem Browserneustart das Farbmanagement eingeschaltet. Alternativ kann für die Konfiguration auch das Color Management-Plug-in verwendet werden.
Darüber hinaus hat sich auch bei der Web-Typografie einiges getan. Neben einem verbesserten Rendering von Text und Grafiken unterstützt der Browser jetzt das Kerning (Unterschneidung) und einige OpenType-Funktionen wie automatische Ligaturen und kontextbedingte Ersetzungen. Mehr dazu lesen Sie ist im TYPOWIKI. 

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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