DOCMA gegen Corona

Folding@home – wer steckt eigentlich dahinter

Das Projekt Folding@home wurde im Jahr 2000 von Professor Vijay S. Pande, in dem nach ihm benannten Pande Lab an der Stanford University initiiert.

Nachdem er 1995 das MIT als PhD verließ, ist er seit 2000 Inhaber des dortigen Lehrstuhls für Bioingenieurwesen. 2018 übergab er die Verantwortung für das Folding@home-Projekt an Gregory R. Bowman, der ihm am geeignetsten schien dieses visionäre Projekt in das nächste Jahrzehnt führen.

Damit zog die Zentrale der Dezentralisierung an die Washington University in St. Louis, von dort traf aus dem »Bowman Lab« bereits am Abend des 20. Aprils unsere erste Zertifizierung ein.

Das erste Dankschön für das Bemühen des Teams »DOCMA gegen Corona«

Noch vor dem Ende des 2.Tages erreichte unser Team, das inzwischen aus 30 Spendern besteht, mit 460 abgeschlossenen Arbeitseinheiten einen nächsten Meilenstein.

Somit läßt sich also feststellen, das unser Bestreben im Moment zu einer Verdoppelungszahl sich im Moment auf

t(v) = (Aktuelle Zahl – Ausgangszahl) / Ausgangszahl = (460 – 240) / 240 = 0,92

beläuft.

Wir haben aktuell ein Wachstum von 92% pro Tag!

Das ist ein wirklich fantastischer Wert und ja, wer sich hier an die Berichte zu den ersten Entwicklungen der Pandemie erinnert fühlt, liegt richtig – wir wachsen im Moment exponentiell. Noch interessanter wir es, wenn wir den von Folding@home angegebenen Punktescore betrachten.

Dieser lag am Mittag des 20. Aprils bei ca. 1.000.000 Punkte

Der aktuelle Stand beläuft sich auf Stand heute morgen auf mehr als 5 Millionen

Die Abschätzung dieser Wachstumsrate überlasse ich Euch. 🙂
Die Erklärung für die Diskrepanz zwischen den Wachstumsraten für unsere Arbeitseinheiten und dem sich ergebenen Punktestand erläutere ich in einem meiner nächsten Berichte.

… und wie ist die Lage der Pandemie in Deutschland?

Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Reproduktionszahl (R) in Ihrem täglichen Lagebericht auf im Moment auf ca. 0,9, damit liegen wir leider immer noch sehr knapp an dem für unser Gesundheitssystem gefährlichen Wert von 1,2 – 1,3.

Zumal diese geschätzte Zahl bei Betrachtung des sogenannten 95%-Konfidenzintervalls für diesen Wert zwischen 0,8 und 1,1 liegt. Der Konfidenzintervall, kurz KI, (auch Erwartungsbereich genannt) ist in der Statistik ein Intervall, das die Präzision der Lageschätzung des Mittelwerts angeben soll.

Statistik kann leider keine sehr exakte Methodik sein, da das vorhandene Datenmaterial eigentlich immer nur stichprobenartig ist und auch durch äußere Einflüsse (verzögerte Meldung etc.) verzerrt werden kann.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Spendern ausdrücklich bedanken! 😀
Bitte sprecht mit Euren Mitmenschen und versucht Sie von unseren Weg aus der Krise zu überzeugen!
Mit Eurer Leistung zeigt Ihr das Euch etwas an unserem gemeinsamen Ziel liegt!

Bleibt gesund & happy folding!


Newsletter zur wöchentlichen Zusammenfassung der Fortschritte unseres Projekts »DOCMA gegen Corona«, Neues zum aktuellen Stand der Entwicklungen der Corona-Pandemie.
Wir nehmen den Schutz Eurer persönlichen Daten sehr ernst!
Es ist sichergestellt, das sie ausschließlich zum Ermöglichen des Versanddienstes genutzt werden.
Weitere Informationen zu unseren Datenschutzrichtlinien erhaltet Ihr hier.
Schlagworte
Zeig mehr

Ähnliche Artikel

Das könnte Dich interessieren
Close
Back to top button
Close