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Die besten Arbeiten des DOCMA Awards 2009

Professionelle Teilnehmer, 2. Platz

Spektakulärer Selbstmord in der Schweiz, wo ein 86-Jähriger gestern Mittag hupend durch die Absperrung einer Alpenstraßen-Baustelle raste, um sich mit seinem Oldtimer-Cabriolet in die Tiefe zu stürzen. Schockierte Straßenbauarbeiter mussten mit ansehen, wie der Mann eine kleine Digitalkamera an einem Spielzeug-Fallschirm aus dem Fahrzeug warf, nachdem er seine Wahnsinnstat im Bild festgehalten hatte. Laut zuständiger Behörde hatte der als Auto-Fetischist bekannte Rentner zwei Tage zuvor erfahren, dass er an Alzheimer erkrankt war.

Ausgangsmaterial

Künstler
Ake Fischer
Weinheim (D)
akefischer@ake-f-design.de
DOCMA-Award 2009
PROFESSIONELLE TEILNEHMER
2. PLATZ


Diese Bildfälschung ist eine von 47 Arbeiten, die noch bis zum 27. Mai 2010 in der Ausstellung ?Digitale Bildfälschungen – Der DOCMA AWARD 2009? im Frankfurter Museum für Kommunikation zu sehen sind.

Das Museum für Kommunikation finden Sie in der Nähe der Untermainbrücke am Schaumainkai 53.

Öffnungszeiten
Di. bis Fr. 9-18 Uhr; Sa., So. und an Feier­tagen 11-19 Uhr

Eintritt
ab 6 Jahre 1,00 EUR, ab 16 Jahre 2,50  

Verkehrsanbindungen
Via U-Bahn mit der U4 oder U5 bis Willy-Brandt-Platz, umsteigen in U1, U2 oder U3, an der nächsten Haltestelle Schweizer Platz aussteigen. Mit der Straßenbahnlinie 16 bis Schweizer Platz/Gartenstraße. Die Buslinie 46 hält nahezu direkt vor dem Museum, Haltestelle Untermainbrücke. Oder zu Fuß vom Hauptbahnhof (über Holbeinsteg) etwa 15 bis 20 Minuten.

Diese Montage lebt vor allem von der Bildidee; der Betrachter wird durch die Zoom-Unschärfe geradezu in die Szene hineingezogen. Die Umsetzung ist zwar nicht sehr aufwendig, aber Elemente wie die korrekte Spiegelung des Berghangs im Rückspiegel und dessen eigene Reflexion in der Windschutzscheibe ? die also nicht einfach auf das Landschaftsfoto hin durchsichtig gemacht wurde ? zeigen, dass der Fälschungsaufbau gut durchdacht wurde.

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