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Die besten Arbeiten des DOCMA Awards 2009

Semiprofessionelle Teilnehmer, 4. Platz

?Gazprom?
Politik-Ausstieg schon geplant? Dieser brisante Schnappschuss am Rande des  G-20-Gipfels zeigt Frank-Walter Steinmeier mit Viktor Saganov, einem Vertrauten von Gazprom-Chef Miller. Das Schreiben, das er Steinmeier gerade überreicht, soll ? wie wir erfahren haben ? ein lukratives Angebot enthalten, falls Steinmeier, sollte er nicht zum Kanzler gewählt werden, zum russischen Energiekonzern wechselt.

Ausgangsmaterial

Künstler
Matthias Kleemann
Rietberg (D)
kl-on-line@t-online.de

DOCMA-Award 2009
SEMIPROFESSIONELLE TEILNEHMER
4. PLATZ


Diese Bildfälschung ist eine von 47 Arbeiten, die noch bis zum 27. Mai 2010 in der Ausstellung ?Digitale Bildfälschungen – Der DOCMA AWARD 2009? im Frankfurter Museum für Kommunikation zu sehen sind.

Das Museum für Kommunikation finden Sie in der Nähe der Untermainbrücke am Schaumainkai 53.

Öffnungszeiten
Di. bis Fr. 9-18 Uhr; Sa., So. und an Feier­tagen 11-19 Uhr

Eintritt
ab 6 Jahre 1,00 EUR, ab 16 Jahre 2,50  

Verkehrsanbindungen
Via U-Bahn mit der U4 oder U5 bis Willy-Brandt-Platz, umsteigen in U1, U2 oder U3, an der nächsten Haltestelle Schweizer Platz aussteigen. Mit der Straßenbahnlinie 16 bis Schweizer Platz/Gartenstraße. Die Buslinie 46 hält nahezu direkt vor dem Museum, Haltestelle Untermainbrücke. Oder zu Fuß vom Hauptbahnhof (über Holbeinsteg) etwa 15 bis 20 Minuten.

Aus einer gestellten Szene und einer Originalaufnahme von einem SPD-Parteitag fertigte der Journalist Matthias Kleemann diesen ?Schnappschuss?. Er schreibt dazu: ?Zusammen mit einem Bekannten, der äußerlich glatt als Russe durchgehen würde, habe ich die Szene nachgestellt. Aus dem Original habe ich am Ende nur einen Ausschnitt verwendet. Man soll nicht sehen, dass das Bild ursprünglich in einer Traglufthalle entstanden ist. Außerdem sollten so wenig Unbeteiligte wie möglich auf dem Bild sein. Die verbliebenen Personen habe ich mithilfe von Sonnenbrillen anonymisiert, wobei das bei dem Sicherheitsmann rechts in ironischer Weise das Klischee bedient. Technisch war die Umsetzung nicht besonders schwer. Im RAW-Modul habe ich den Haut-Ton meines Bekannten angeglichen. Die Freistellung der Kopfpartie war etwas kompliziert, ich hätte ihn besser vor einem weißen Hintergrund fotografiert…?

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