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  • Nach dem Überblick der Kombinationsmöglichkeiten, die Photoshop für seine Auswahlen bietet, möchte ich Ihnen an ein paar Beispielen den praktischen Einsatz demonstrieren: Bei diesem Bild habe ich für den Zauberstab eine relativ hohe Toleranz gewählt, um alle vorkommenden Blautöne und einen Teil der diffusen Wolken zu selektieren. Dabei wurden allerdings auch helle Randbereiche der Dacheindeckung und des Ornaments mit ausgewählt…

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  • Ein Hauptproblem beim Schärfen ist die Ausbreitung des Effekts auf Bildbereiche, die man vor diesem Einfluss gern schützen würde. Wenn die Filter sich nicht darauf beschränken, Konturen hervorzuheben und Flächen unberücksichtigt zu lassen, müssen Sie sie dazu zwingen. Dazu brauchen Sie eine Auswahl, die nur Konturen freigibt und den Rest des Fotos maskiert, also schützt. Suchen Sie zunächst den kontrastreichsten…

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  • Bei großflächigen Beschädigungen hängt das weitere Vorgehen stark mit dem Motiv zusammen. Kommen die betroffenen Bereiche ohne Detailinformationen aus, kann es reichen, mit einer Auswahlretusche zu arbeiten. Muss ein Hintergrund „gestreckt“ werden, so arbeiten Sie sich am besten mit dem Stempelwerkzeug von allen Seiten an die Mitte der Stelle heran oder kopieren ande­re Teile des Hintergrundes manuell auf Ebenen an…

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  • In der Regel erzeugen Sie eine Auswahl nach der anderen – nicht nur, weil das dem Arbeitsablauf entspricht, sondern weil eine bereits angelegte Auswahl automatisch verschwindet, sobald Sie eine neue erzeugen. Das ist unabhängig davon, auf welche Weise die vorhandene oder die neue zustande kommt, ob es sich um eine Rechteck-, Lasso- oder farbbasierte Auswahl handelt. Daher ist die Grundeinstellung…

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  • Manchmal möchte man ein Bild nicht deswegen nachschärfen, um es ästhetisch befriedigender aussehen zu lassen, sondern einfach deswegen, um überhaupt etwas darauf zu erkennen. Zwar ist in diesem Fall klar, dass es sich um das Heckteil eines Straßenkreuzers handelt, die Identifizierung der Autonummer ist wegen der starken Verwischung aber nahezu unmöglich. Übliche Scharfzeichner könnten in diesem Fall das Problem nicht…

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  • Der Filter „Staub und Kratzer“ hilft als Retuschevorbereitung auch bei Vorlagen mit vielen Knicken und Rissen. Allerdings sollte er dabei nur auf die schadhaften Bildstellen angewandt werden. Duplizieren Sie zunächst die Ausgangsebene. Danach wechseln Sie mit der Taste „Q“ in den Maskierungsmodus und tragen nun vorsichtig mit dem Pinsel eine Maske auf alle betroffenen Bereiche auf. Durch erneutes Drücken der…

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  • Während Sie in der Regel im „Auswahl“-Menü des Fensters „Farbbereich auswählen“ die Vorgabe „Aufgenommene Farben“ verwenden werden, gibt es drei weitere Optionen: Haben Sie es mit einem Bild zu tun, in dem Sie eine einzelne, relativ reine Farbe selektieren wollen, so klappen Sie das Menü auf und wählen aus Rot-, Gelb-, Grün-, Cyan-, Blau- oder Magentatönen. Der Toleranz-Regler ist in…

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  • Neben Photoshops gebrauchsfertig mitgelieferten Schärfungsfiltern gibt es einige andere Verfahren, die ein vergleichbares Ergebnis auf ganz anderem Weg erreichen. Sie erinnern sich an die simulierte Unscharfmaskierung über „Bildberechnungen“. Das dabei als Zwischenstufe entstandene graue Bild mit hervorgehobenen Konturen lässt sich auch auf einfachere Weise herstellen. Beginnen Sie, indem Sie die Hintergrundebene duplizieren; das Tastenkürzel dafür ist, wie erwähnt, Strg-/Befehlstaste-J. Setzen…

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  • Kleine Defekte wie Kratzer oder Flecken bieten alte Fotos im Überfluss. Dagegen helfen wahlweise das Stempel-Werkzeug oder die Reparatur-Pinsel. Welches Tool man einsetzt, hängt nicht nur von persönlichen Vorlieben oder der eingesetzten Photo­shop-Version, sondern auch von den Bildfehlern selbst ab. Den Reparatur-Pinsel – oder den noch einfacher zu bedienenden Bereichsreparatur-Pinsel – sollte man nur in flächigen Bereichen ohne harte Kontrastkanten…

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  • Die Kombination der Ansichten im Vorschau-Fenster des Einstellungsfeldes und der Vorschau des Bildes selbst erlauben eine sehr genaue Abschätzung des Auswahlergebnisses bereits vor seiner Anwendung. In der Regel ist es am sinnvollsten, das Bild selbst in der Originalansicht zu belassen und die Darstellung im Vorschau-Fenster auf „Auswahl“ zu setzen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Selektion nicht durch Auswahlgrenzen wiedergegeben…

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  • Lab-Modus Vor allem bei Bildern mit zarten Farben und starken Kontrasten zwischen dünnen Elementen und einem hellen Umfeld kann eine Schärfungsmethode sinnvoll sein, die es vermeidet, dass durch das Schärfen entlang der Konturen kräftige Farbsäume entstehen. Ein digitales Farbbild setzt sich aus mehreren Kanälen zusammen; beim RGB-Bild sind das Rot, Grün und Blau (sowie am Kopf der Kanäle-Palette die Mischansicht…

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  • Wer Senorstaub von einem oder mehreren Bildern entfernen muss, dies aber nicht im Camera Raw-Modul von Photoshop tun kann oder will, muss sich anders behelfen. Wählen Sie zunächst in einem Referenzbild ein Staubkorn oder mehrere so präzise wie möglich aus und speichern Sie die Auswahlen in einem Alphakanal. Dann laden Sie den Alphakanal und wenden auf die Auswahl den Störungsfilter…

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  • Das Feld „Farbbereich auswählen“ finden Sie im Menü „Auswahl“. Es besteht aus einem Listenmenü für die Festlegung der Farbauswahl, dem Toleranz-Regler, einem Vorschau-Bereich, einer Festlegung der Auswahlvorschau sowie Pipetten-Symbolen für Auswahl, Auswahladdition und -subtraktion (siehe Seite 36/37). In der Regel werden Sie mit „Aufgenommene Farben“ (Menüeintrag oben) arbeiten; dann ist die Pipette aktiviert, mit der Sie sowohl aus dem Bild…

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  • Profis haben an „Unscharf maskieren“ häufig kritisiert, dass dieser Filter nur eine harte „Schwellenwert“-Grenze zwischen geschützten und ungeschützten Pixeln und ihren Kontrastunterschieden zulässt. Schalten Sie beim „Selektiven Scharfzeichner“ die Option „Erweitert“ ein, so bietet Ihnen der Filter zwei weitere Einstellungsfelder für „Tiefen“ und „Lichter“ , und zwar jeweils für „Verblassen“, „Tonbreite“ und „Radius“. Obwohl dieses „Verblassen“ einige Funktionen mit dem…

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  • Bilder, die fürs Internet stark verkleinert und komprimiert wurden, wieder druckbar zu machen, ist eine Herausforderung. Vergrößern Sie das kleine JPEG zunächst auf die Druckgröße. Wählen Sie als Interpolationsmethode „Bikubisch“, dann rechnet Photoshop das Bild mit leichter Weichzeichnung hoch. Bei mittleren Kompressionsqualitäten kann allein diese Interpolation schon einen Großteil der Artefakte entfernen. Ein optionaler Trick besteht darin, das Bild in…

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  • Eine weitere Option des Zauberstabs, welche das Ergebnis der Selektion beeinflusst, ist „Glätten“, ebenfalls in der Optionenleiste aktivierbar. In der Regel sollte „Glätten“ eingeschaltet sein, da die Ergebnisse in den Randzonen zu nicht mehr ausgewählten Farben hin für die meisten Zwecke besser sind. Links sehen Sie die resultierende Auswahl ohne Glättung, rechts bei eingeschalteter Option. Noch deutlicher als in der…

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  • Ein Bildeingriff aufgrund einer vorgenommenen Auswahl, etwa eine Helligkeitsänderung, beeinflusst bei mehreren Ebenen zwar nur die gerade aktivierte, dennoch ist es gelegentlich wünschenswert, alle Farben innerhalb des Toleranzbereichs auf sämtlichen Ebenen zu selektieren. Ab Photoshop CS2 wird diese Möglichkeit angeboten; in der Optionen-Palette können Sie „Alle Ebenen aufnehmen“ aktivieren. Bei deaktivierter Option (oben) wird nur der blaue Bereich der oberen…

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  • Von einer Chromatischen Aberration spricht man bei einem häufig auftretenden Fehler, zu dem es kommt, wenn das Objektiv verschiedene Farben-Frequenzen nicht auf denselben Punkt fokussieren kann. Der Regler „Chromatische Aberration B/G“ korrigiert die dabei entstehenden blau-gelben Farbränder. Um die Wirkung beurteilen zu können, sollten Sie in hohen Zoomstufen auch jenseits von 100 Prozent Darstellungsgröße arbeiten. Die entsprechende Funktion dafür finden…

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  • Viele Aufnahmemängel durch Unschärfe entstehen auf Grund unzureichender Fokussierung – der Brennpunkt des abgebildeten Objekts liegt nicht exakt auf der Filmbühne beziehungsweise dem Chip. Eine Unschärfe anderer Art ist die durch Bewegung zustande gekommene; dabei wird entweder die Kamera während der Belichtungszeit nicht still gehalten oder das Objekt selbst bewegt sich. Bisher gab es nur die Möglichkeit, diesen auf unterschiedlichem…

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  • Sowohl die vorgegebene Farbtoleranz wie die mit dem Zauberstab angeklickte Stelle sind im Bild rechts jeweils identisch, trotzdem unterscheiden sich die einbezogenen Auswahlbereiche in der oberen und unteren Version erheblich. Das liegt an der Option „Benachbart“, die im Beispiel oben aktiviert ist, unten dagegen nicht. Werden benachbarte Pixel ausgewählt, so reicht die Selektion nur so weit, bis Pixel abweichender Farbigkeit…

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