DOCMA Award 19

Remix Culture

Eigene Bilder aus berühmten Ideen, Bildstilen und Motiven neu zusammenzusetzen und individuell zu interpretieren, das ist das Thema des DOCMA Awards 2019.

  • Photo of Nicole Preite „Ambra“ – erster Platz in der Kategorie Geselle

    Nicole Preite entdeckte 2006 ihre Liebe zur Fotografie und insbesondere zur Bildbearbeitung. Autodidaktisch arbeitete sie sich durch diverse Fachliteratur und war gleichzeitig unter ihrem Künstlernamen „Ambra“ in diversen Fotocommunities unterwegs. Seit 2012 lebt die Schweizerin in Hamburg und arbeitet hauptberuflich als Lehrerin für Kunst und Mathematik. Ambra belegt den ersten Platz in der Kategorie „Geselle“. Das Bild entstand in einem Turmzimmer eines Hotels an der türkischen Riviera. Erst nach der Fertigstellung des Bildes wurde Ambra die Ähnlichkeit mit Edward Hoppers Bild „Morning Sun“ bewusst und Nicole Preite erkannte darin eines seiner häufigsten Stilelemente – wie die einsam wirkende Person in einem Zimmer mit Aussicht.

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  • Photo of Petra Flick – erster Platz in der Kategorie Adobe Stock Zusatzpreis

    Petra Flick studierte an der Fachhochschule Kiel Sozialarbeit. Seit zwölf Jahren begleitet sie Menschen mit Sucht- und psychiatrischen Störungen im Alltag. Ihr Interesse an Adobe Photoshop pflegt sie seit vielen Jahren ausschließlich privat neben vielen anderen Interessen. Sie belegt mit ihrem Werk „Mona Lisas Lächeln 2019“ den ersten Platz in der Kategorie „Adobe Stock Zusatzpreis“. Petra Flick hat Spaß daran mit Photoshop zu arbeiten und dieses Programm spielerisch zu erlernen. Nach einer Recherche zur Mona Lisa entstand das eingesandte Werk für den DOCMA Award.

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  • Photo of Alexander Zech – erster Platz in der Kategorie Publikumsvoting

    Alexander Zech hat den ersten Platz in der Kategorie „Publikumsvoting“ belegt. Bei seinem Werk „Der Adler und das Murmeltier“ ließ er sich von Uli Staiger inspirieren und wollte mithilfe der Techniken des Fotografen und 3D-Artists etwas sehr Altes mit etwas Modernem verbinden. Alexander Zech wuchs in Vorarlberg auf und studierte Grafikdesign in Wien. In Kreationen von Bildbearbeitungs-Gurus wie Matthias Schwaighofer, Uli Staiger und Erik Johansson fand er Mut und Inspiration, um eigene Bildideen umzusetzen.

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  • Photo of Anja Christina Johannsen – zweiter Platz in der Kategorie Lehrling

    Die Hamburgerin Anja Christina Johannsen hat mit ihrem Bild „Are you happy in this modern world“ den zweiten Platz in der Kategorie „Lehrling“ belegt. Seit etwa zehn Jahren ist sie Hobbyfotografin und hat den DOCMA Award dazu genutzt, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Inspiriert wurde Johannsen unter anderem durch den gleichnamigen Song von Lady Gaga & Bradley Cooper. In dem Bild treffen die kühle Gegenwart und eine verklärte Vergangenheit aufeinander.

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  • Photo of Andreas Bäcker – zweiter Platz in der Kategorie Geselle

    Andreas Bäcker hat den zweiten Platz in der Kategorie „Geselle“ belegt. Sein Werk thematisiert die psychischen Störung ADHS. Die Inspiration gewann Bäcker durch die Kreuzigungsszene in Monty Pythons „Das Leben des Brian“. Sein Motto: Always Look On The Bright Side Of Life. Andreas Bäcker ist Amateurfotograf und promovierter Psychologe. Der Darmstädter nutzt die Fotografie als Quelle und Medium für die Entwicklung und Umsetzung kreativer Ideen.

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  • Photo of Martin Rehm – dritter Platz in der Kategorie Meister

    Nach seinem Fotografie-Studium in Nürnberg liegt der Schwerpunkt des fotografischen Arbeitens von Martin Rehm in den Bereichen People und Storytelling sowie in der Aufarbeitung global-gesellschaftlich wichtiger Themen, wie Fragen des Humanismus, der Sozialphilosophie, der Menschenrechte. Und ihn interessieren Menschen und ihre Arbeit. Martin Rehm belegt den dritten Platz in der Kategorie „Meister“. In seinem Projekt bringt Rehm weltberühmte Gemälde auf gewöhnliche Werbetafeln und bietet formale, ästhetische und inhaltliche Auseinandersetzungen mit den Themen „display“ und „displace“. Sie forcieren eine gesellschaftliche Reflexion sowie eine direkte und unkonventionelle Wahrnehmung. Bekannte Motive werden mit moderner Architektur und urbanen Gegebenheiten nicht nur konfrontiert, sondern auch karikiert.

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  • Photo of Michael Boxler – zweiter Platz in der Kategorie Adobe Stock Zusatzpreis

    Michael Boxler entdeckte die Fotografie und Bildbearbeitung 2014 für sich, nachdem er seinen sportlichen Interessen nach einer Verletzung nicht mehr nachgehen konnte. Mit seinem Bild „Einer fehlt noch!“ thematisiert Boxler die Themen Müll und übermäßigen Konsum. Inspiration zum DOCMA Award fand er durch das Bild „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich. Michael Boxler belegt den zweiten Platz in der Kategorie „Adobe Stock Zusatzpreis“.

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  • Photo of Björn Ragnar Kokoschko – zweiter Platz in der Kategorie Publikumsvoting

    Björn Ragnar Kokoschko hat mit seinem Bild „New Saints“ den zweiten Platz beim Publikumsvoting erreicht. Schon in jungen Jahren hat Kokoschko das Malen und Zeichnen für sich entdeckt. Nach einer künstlerischen Pause ist er 2006 wieder aktiv in die Fotografie eingestiegen und hat sich ab 2013 intensiver mit der Bildbearbeitung und Retusche befasst. Die Motivation bei der Entstehung seines eingereichten Werks war, die Pluralität der heutigen Gesellschaft in einem Bild aufzuzeigen.

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  • Photo of Jürgen Steinfeld – erster Platz in der Kategorie Lehrling

    Jürgen Steinfeld aus Wuppertal entdeckte mit Beginn seines Vorruhestandes die Lust an der Fotografie. „Du kannst Menschen gut!“ war das Ergebnis des Besuchs mehrerer Fotoworkshops. Diesen Rat nahm er an und ist seither mit seiner Kamera auf Menschenjagd. Unter dem Pseudonym JUSTAW ist die Männerfotografie sein Spezialgebiet. Er belegt beim DOCMA Award den ersten Platz in der Kategorie „Lehrling“. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung des Awards wurde in den Medien der Missbrauchsskandal in Bezug auf die katholische Kirche thematisiert. Dies motivierte Steinfeld dazu, das eingereichte Werk umzusetzen. Als Grundlage nutzte Jürgen Steinfeld das Gemälde von Max Ernst „Die Jungfrau züchtigt das Jesuskind vor drei Zeugen“.

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  • Photo of Klaus Wäscher – dritter Platz in der Kategorie Lehrling

    Klaus Wäscher lebt und arbeitet in Oberschwaben. Mit seinem Bild „Sie kommen … und sie gehen auch wieder“ belegt er den dritten Platz in der Kategorie „Lehrling“. Die Inspiration für sein eingereichtes Werk ist durch die Arbeit von Helmut Newton geprägt. Mit seiner Arbeit thematisiert er die Austauschbarkeit von Fotomodellen. „Nur ganz wenige bleiben als Supermodels dem breiten Publikum im Gedächtnis: ‚Sie kommen‛ eben – und gehen beziehungsweise verschwinden dann wieder relativ schnell von der Bildfläche“.

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  • Photo of Petra Flick – Ein Tag mit Uli Staiger – Adobe Stock Zusatzpreis

    Petra Flick hat beim diesjährigen DOCMA Award den ersten Platz in der Kategorie „Adobe Stock Zusatzpreis“ gewonnen. Als Gewinn erlebte sie einen exklusiven Workshop-Tag mit dem Berliner Fotografen und Digital Artist Uli Staiger. Adobe hat den kreativen Workshop mit der Kamera begleitet.

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  • Photo of Bernd Schirmer – dritter Platz in der Kategorie Geselle

    Bernd Schirmer belegt mit seinem Bild „Goddess – Desire of Hope, 2019“ den dritten Platz in der Kategorie „Geselle“. Bei der Erstellung des Werks war sein Ziel, eine Göttin – angelehnt an die Mythologien dieser Welt – darzustellen. Seine Wahl fiel auf die Göttin Freya aus der nordischen Mythologie. Etwa sechzig Stunden Arbeit flossen in das Bild. Schirmer ist schon im Alter von 15 Jahren mit der Kunst in Berührung gekommen. Zum einen durch das Wahlfach Kunst LK im Abitur, als auch durch Street Art in den 1990er Jahren. Damals noch ausdrucksstark auf Wänden und Mauern, später auf Papier, Leinwand und kommerziell. 2012 hat Bernd Schirmer dann die Bildbearbeitung für sich entdeckt, die Fotografie sollte erst 2018 dazukommen.

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  • Photo of DOCMA Award 2019 – Impressionen von der Ausstellungseröffnung

    Am 23. Oktober 2019 lud DOCMA zur Ausstellungseröffnung des DOCMA Award ins Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main ein. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die diesjährigen Gewinner offiziell dem Publikum vorgestellt. Wir haben einige Impressionen des Tages zusammengestellt.

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  • Photo of Ludwig Wiese – dritter Platz in der Kategorie Adobe Stock Zusatzpreis

    Zum Ausgleich vom Berufsalltag als Dipl.-Wirtschaftsingenieur hat Ludwig Wiese früher gezeichnet. Später fühlte er sich aber durch die damit verbundenen manuellen Einschränkungen eingeengt. Die Fotografie und die digitale Bildbearbeitung erfüllten dann jedoch alle seine Wünsche an kreativer Gestaltung. Ludwig Wiese belegt beim DOCMA Award den dritten Platz in der Kategorie „Adobe Stock Zusatzpreis“. Mit seiner fotorealistischen Darstellung des Yin und Yang-Symbols wollte Wiese das berühmte Zeichen zeitgemäß remixen.

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  • Photo of Geza Kercho – dritter Platz in der Kategorie Publikumsvoting

    Geza Kercho hat mit seinem Bild „the bug above the sea of fog“ den dritten Platz beim Publikumsvoting belegt. Der Designer mit Wohnsitz in der Schweiz betreibt neben der Arbeit, gemeinsam mit seiner Frau einen Lebenshof für Nutztiere. Die Vorgaben des DOCMA Awards inspirierten ihn zum eingesandten Bild, das er mit Hilfe von Photoshop und Cinema 4D schuf.

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  • Photo of Edurne Herrán – zweiter Platz in der Kategorie Meister

    Edurne Herrán belegt mit ihrem Werk „The garden of emoji-delights“ den zweiten Platz in der Kategorie Meister. Edurne Herrán hat ihren Universitätsabschluss als bildende Künstlerin an der UPV-EHU Bilbao absolviert sowie einen Abschluss an der Kunsthochschule Berlin Weissensee im Studienfach Bildhauerei. Herráns Arbeit hat einen starken Bezug zum Alltäglichen, zum Aufeinandertreffen und der Kommunikation in zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie entstehen im Bewusstsein, wie neue Technologien (zum Beispiel das Internet) unser emotionales Befinden beeinflussen und potenzieren können. Die Künstlerin bedient sich dieser neuen sozialen Strukturen und setzt ihre Werke in diesem Kontext um. Für ihr Werk nutzte sie die Mitteltafel von Boschs „Garten der Lüste“ (Englisch: „The Garden of Earthly Delights“), gemalt circa im Jahre 1500. Die Figuren sind aus dem Gemälde…

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  • Photo of Fotobuch zum DOCMA Award 2019 – Erste Auflage ausverkauft

    Fotobuch zum DOCMA Award 2019 jetzt vorbestellen Schon nach kurzer Zeit war die erste Auflage des DOCMA Award-Fotobuchs ausverkauft. Aufgrund der hohen Nachfrage wird derzeit eine zweite Auflage produziert, die in etwa zwei Wochen im DOCMA-Shop erhältlich sein wird. Schon jetzt können sich Interessierte ein Exemplar sichern und im DOCMA-Shop vorbestellen: Fotobuch zum DOCMA Award 2019 jetzt vorbestellen! Der DOCMA Award 2019 hat sich dem Remix gewidmet, traditionell als Zitat benannt. Das gezielte Aufzeigen der oft gar nicht mehr bewussten Anregungen war das zentrale Thema. Was dabei jeweils entstand, war ganz unterschiedlich: etwa die Neuinterpretation eines vorhandenen Werkes oder die Gestaltung eines neuen durch den Einsatz von erkennbaren Versatzstücken aus anderen Werken, die Bezugnahme auf konkrete Ausschnitte, aber auch auf…

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  • Photo of Fotobuch zum DOCMA-Award

    Beim DOCMA Award 2019 galt es, eigene Bilder aus berühmten Bildstilen und Motiven neu zusammenzusetzen und individuell zu interpretieren, also zu zitieren, anstatt zu kopieren. Wie bei den bisherigen Wettbewerben oblag es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die eigenen Fähigkeiten selbst einzuschätzen und sich einer der drei Kategorien Lehrlinge, Gesellen oder Meister zuzuordnen. Wer wollte, durfte gleichzeitig für den Adobe Stock Sonderpreis ins Rennen gehen, mit der einzigen Auflage, mindestens ein von Adobe Stock bereitgestelltes Foto zu verwenden. Hierbei spielte die Teilnehmerkategorie keine Rolle. Schließlich nahmen alle Teilnehmer auch noch an einem Publikums-Voting teil. Das Fotobuch zum DOCMA-Award 2019 Derzeit sind die prämierten Arbeiten des Wettbewerbs im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main ausgestellt. Die Ausstellung läuft noch bis zum…

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  • Photo of DOCMA Award – Impressionen von der Ausstellungseröffnung

    Der Startschuss zur Ausstellungseröffnung fiel am vergangenen Mittwoch, pünktlich um 12 Uhr mit einer Pressekonferenz. Dr. Corinna Engel sowie Regina Hock vom Museum für Kommunikation in Frankfurt eröffneten die Pressevorstellung im Vortragsraum des Museums. Doc Baumann referierte über den Hintergrund zum aktuellen Award-Thema „Remix Culture“ und erläuterte das Thema anhand einiger Remix-Beispiele aus der Kunstgeschichte. Im Anschluss präsentierten die anwesenden Preisträger im Ausstellungsraum erstmals ihre Werke und beantworteten Fragen zur Inspiration und Entstehung.Am Abend folge die offizielle Eröffnung im Ausstellungsbereich des Museums. Dr. Helmut Gold, Direktor des Museums für Kommunikation, hieß die zahlreichen Gäste willkommen und fasste zusammen: „Die Teilnehmer des DOCMA Awards veranschaulichen mit ihren Arbeiten die große Bandbreite des Themas und schöpfen lustvoll aus den Möglichkeiten, die der…

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  • Photo of Marco Nickel – erster Platz in der Kategorie Meister

    Marco Nickel belegte den ersten Platz in der Kategorie „Meister“. Der aus Hamburg stammende Grafikdesigner, Fotograf und Creative Artist Marco Nickel ist beruflich auf Kommunikationsdesign und Print-Online Werbung spezialisiert. Die Fotografie hat er 2007 für sich entdeckt, nachdem er zunächst einige Erfahrungen als Fotomodell gesammelt hatte. Die Inspiration zum eingesandten Werk kam bei der Recherche zu Gefängnissen. Nickel stieß dabei auf die Fotografien von Adam Hinton. Hieraus entwickelte sich die Idee, berühmte Künstler aus der Renaissance thematisch in den Kontext von Gefängnisinsassen zu setzen. Marco Nickel belegt beim DOCMA Award den ersten Platz in der Kategorie „Meister“. Ausführliches Making of-Video In einem Video-Tutorial mit fast zwei Stunden Dauer zeigt Nickel die Entstehung des Bildes auf anschauliche Weise und motiviert zum…

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