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Calvin & Friends

„Erfolgreich“ ist sicherlich der richtige Begriff, um die erste Tion zu beschreiben. Christoph Künne war vor Ort.

"Erfolgreich" ist sicherlich der richtige Begriff, um die erste Tion, eine Veranstaltung rund um Photoshop und Fotografie in einem Wort zu beschreiben.
Rund 300 zahlende Gäste waren aus dem Umfeld der deutschsprachigen Internet-Communities dem Ruf Calvin Hollywoods gefolgt und nach Köln gereist. Dort wurden sie von 16 Referenten aus Calvins Freundeskreis zwei Tage lang unter Strom gehalten: Zu sehen gab es neben Altmeister Uli Staiger, die Real-World-Photoshop-Profis Marius Schwiegk, Tom Krieger und Karsten Rose. Aus der Welt der Foren und Videotutorials kamen die wegen ihrer eindrucksvollen Arbeits- und Vortragsstile nicht minder populären Newcommer Olaf Giermann und Calvin Hollywood. Flankiert von eine bunten Schaar mehr oder weniger bekannter Photoshop- und Foto-Experten. Mit dabei der Fotoblogger Martin Gommel und natürlich die "Video2Brainer" Gerhard Koren und Barbara Barbara Luef.
Veranstaltet von Video2Brain, organisiert und moderiert von Calvin Hollywood verfolgte die Tion ganz klar ihr Profil: der Münchner "Photoshop-Convention", die den beruflichen Photoshop-Nutzer adressiert, einen Konterpart für Bildbegeisterte an die Seite zu stellen. Einen, der sich um die engagierten Amateure von heute und die Photoshop-Profis von morgen kümmert. Die jungen Wilden also, die wissen wollen, was geht, wie es geht, dabei aber nicht in erster Linie ans Geldverdienen denken.
Im Zentrum stand entsprechend auch der Spaß am besseren Bild, nicht der kostenoptimierte Weg zum Ziel. Inhaltlich gab es viele Vorträge mit Tipps und Tricks sowie zur Entwicklung und Umsetzung von kreativen Ideen. Wenn die Profis zu Wort kamen, sprachen Sie eher über Strukturelles, über Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag und weniger über die konkrete Arbeit direkt am Pixel.
Calvin Hollywoods Idee war es, eine Veranstaltung mit fast schon privatem Charakter auf die Beine zu stellen, die ohne den "sonst üblichen Kommerz" auskommt. Der weitestgehende Verzicht auf Kommerzialisierung hatte angenehme Nebenwirkungen. Zum Beispiel Preise mit Raten zwischen 99 und 199 Euro. Bei solcher Preisgestaltung musste man allerdings das Catering extra bezahlen. Dank der schmalen Buffetauswahl eine gute Gelegenheit, beim Hirntraining gleich auch noch abzuspecken.
Doch solch eher leibliche Kritik tat der guten Stimmung keinerlei Abbruch. Schließlich waren die Kölschfässer gut gefüllt und somit ein Rahmen geschaffen, der auch das Samstag-Abendprogramm ? auch nach dem offiziellen Teil ? lang und lustig werden ließ. Der einzige Grund zur Klage war für viele, dass sie sich nicht zweiteilen konnten, um parallel laufenden Veranstaltungen beizuwohnen.

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