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Tamron Megazoom mit Bildstabilisator

Das bekannte 28-300mm F/3,5-6,3 XR Di Reisezoom kommt jetzt mit einem Tamron-eigenen System zur Bildstabilisierung.

Tamron hat die erfolgreiche Entwicklung des neuen AF 28-300mm F/3,5-6,3 XR Di VC LD Aspherical (IF) MACRO mit Tamron-eigenem Bildstabilisator bekannt gegeben. Dieses Objektiv ist sowohl für vollformatige Sensoren bzw. Film, als auch für APS-C große Sensoren geeignet und deckt beim Vollformatsensor vom Weitwinkel bis zum Tele praktisch alle fotografischen Situationen ab. Bei Digitalkameras mit APS-C großem Sensor wird ein enormer Telebereich von 43mm bis 465mm erschlossen. (Bildwinkel umgerechnet auf 35mm Film ? Tamron rechnet mit einem Umrechnungs-Faktor von 1,55) .
Der von Tamron entwickelte Bildstabilisator soll für gestochen scharfe und verwacklungsfreie Bilder hoher Qualität sorgen. Gleichzeitig konnten, dank neuer mechanischer Komponenten, die Größe und das Gewicht des Objektives klein gehalten werden.
Hauptmerkmale

  1. Das Tamron eigene Bildstabilisierungs-System hat eine dreiachsige Konfiguration, die drei Antriebsspulen und Führungskugeln zur Steuerung der kompensierenden Linsengruppe nutzt. Der direkte Kontakt der Linsen mit den sich bewegenden Führungskugeln führt laut Tamron zu kürzesten Reaktionszeiten des Systems. Die Bewegungen des Objektivs werden über einen Kreiselsensor erfasst, welcher in Kombination mit einer 32-bit RISC CPU das System steuert und Vibrationen ausgleicht.
  2. Das optische System nutzt eine Reihe von Spezialgläsern wie XR-Glas (Glas mit hohem Brechungsindex), GM-Elemente (asphärische Elemente aus gepresstem Glas), hybrid-asphärische Elemente, LD-Elemente mit niedriger Farbzerstreuung zur Kompensation der chromatischen Aberration und ein AD-Glaselement mit anomaler Dispersion. Diese Komponenten sollen im gesamten Brennweitenbereich einen hohen Kontrast, eine hohe Auflösung und ein gleichmäßig ebenes Bildfeld gewährleisten.
  3. Die Naheinstellgrenze wird mit 0,49m angegeben. Sie ermöglicht einen Abbildungsmaßstab von 1:3 und damit respektable Makroaufnahmen bei einer Brennweite von 300mm.
  4. Zur Vermeidung von Reflexionen und Geisterbildern wurden die Innenflächen vergütet (Mehrschichtvergütung der verkitteten Oberflächen zusammengesetzter Elemente). Zudem kam eine neue Technik zur Mehrschichtvergütung auf den normalen Elementen zum Einsatz ?  um die Reflexionen zu minimieren, die dann auftreten, wenn das Licht durch das Frontelement eintritt und um störende Effekte, die von den Sensoren selbst verursacht werden, zu verringern.
  5. Durch den Einsatz neuer komplexer, mechanischer Bauteile konnten Gewicht und Größe reduziert werden. Dadurch ist das neue 28-300mm trotz des integrierten VC-Mechanismus nur um 17,8mm länger und im Durchmesser 5mm größer als das gegenwärtige 28-300mm Modell.
  6. Der Zoom Lock Mechanismus verhindert, dass das Objektiv beim Tragen ungewollt ausfährt.
  7. Eine serienmäßige tulpenförmige Streulichtblende vermindert Reflexionen. Diese spezielle Blende schirmt unerwünschten Licht­einfall außerhalb des rechteckigen Bildfelds ab und soll für brillante und kontrastreiche Bilder sorgen.

Technische Daten
Modell: A20
Brennweite: 28-300mm
Lichtstärke: F/3,5-6,3
Bildwinkel : 75°23?-8°15? 
Bauweise: 18 Elemente / 13 Gruppen
Naheinstellgrenze: 0,49m (im gesamten Brennweitenbereich)
max. Abbildungsmaßstab: 1:3 (bei f=300mm)
Filter Durchmesser (mm): Ø67mm
Länge (mm) : 99mm
max. Durchmesser (mm): Ø78,0mm
Gewicht (g): 550g
Blendenlamellen: 9 Lamellen
kleinste Blendenöffnung: F/22 – F/40 (28mm~300mm)
Standard Zubehör: tulpenförmige Sonnenblende
Das Objektiv ist lieferbar für Canon- und Nikon-Gehäuse.  Die Auslieferung wird voraussichtlich im Sommer 2007 erfolgen, ein Preis wurde von Tamron noch nicht genannt.

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