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Sony alpha700 für Semi-Profis

Mit der α700 bringt Sony eine 12-Megapixel-Spiegelreflexkamera auf den Markt, die speziell für semiprofessionelle Anwender und anspruchsvolle Hobbyfotografen konzipiert wurde.

Das drei Zoll große LC-Display der α700 liefert mit 921.000 Punkten eine sehr hohe Bildauflösung und erlaubt die Überprüfung jeder Aufnahme hinsichtlich Schärfe und Bildqualität. Eine spezielle, Anti-Reflex-Beschichtung soll für hohen Kontrast und eine gute Ablesbarkeit des Displays auch im Freien sorgen.
Mit einem neuen RAW-Komprimierungsverfahren will Sony die Speicherkapazität erhöhen, ohne an Flexibilität einzubüßen, die RAW-Bilddateien für die spätere Bildverarbeitung bieten. Für hochwertige JPEG-Dateien steht der zusätzliche Modus ?Extra fein? zur Verfügung. Ein neuer 16:9-Aufnahmemodus eignet sich speziell für die Aufnahme von Landschaften und anderen Panorama-Aufnahmen im Breitbild-Format, die man sich auf einem HD ready Fernseher ansehen  möchte. Über den HDMI-Ausgang der α700 lässt sich die Kamera an jeden HD ready-Fernseher oder -Monitor anschließen. PhotoTV HD bietet eine deutliche Verbesserung gegenüber der Anzeige von Fotos auf herkömmlichen Fernsehern, welche für bewegte Videos optimiert sind. Das Feature ermöglicht außerdem das Durchblättern und Aufzoomen von Bildern, die Wiedergabe von HD-Diashows und weiteren Funktionen.
Im Lieferumfang der Kamera ist eine Infrarot-Fernbedienung enthalten, mit der die Wiedergabe von HD-Diashows gesteuert werden kann. Sie eignet sich gleichzeitig als drahtloser Fernauslöser.
Die Stromversorgung liefert ein 7,2V-Lithiumionen-Akku, der pro Ladezyklus bis zu 650 Aufnahmen schaffen soll. Als Speichermedien kommen der Memory Stick Duo, Memory Stick PRO Duo, Memory Stick PRO-HG Duo und Compact-Flash-Karten vom Typ I und II in Frage. Des weiteren verfügt die Kamera über einen USB2.0-Anschluss, eine HDMI-C-Minibuchse und eine Blitzsynchronbuchse.

Die α700 soll ab November 2007 in den Handel kommen und als Body oder in zwei verschiedenen Kits angeboten werden:
1. Kamera-Body DSLR-A700: 1399,00 ?
2. Basis-Kit DSLR-A700K: 1499,00 ? (inkl. 18-70 mm Objektiv)
3. Standard-Kit DSLR-A700P: 1899,00 ? (inkl. 16-105 mm Objektiv)
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten von Sony und im technischen Datenblatt.

Sony will mit der α700 semi-professionellen D-SLR Segment neue Maßstäbe in Sachen Benutzerfreundlich- keit, Bildqualität und Performance setzen. Um dem hohen Anspruch gerecht zu werden, wurde sie u.a. mit einem neu entwickelten 12-Megapixel-CMOS-Sensor, 3-stufiger Rauschunter- drückung, gehäuseinternem Bildstabilisator, reaktions- schnellem Autofokus, Serienbildfunktion mit bis zu fünf Bildern pro Sekunde, integriertem Blitz, einem LC-Display mit 3 Zoll Bilddiagonale sowie einer intuitiven Bedienoberfläche und erweiterten Kreativprogrammen ausgestattet. Ein System zur Sensorreinigung oder die im Trend liegende Livebild-Darstellung sucht man indes vergeblich.
Schlüssel zur Performance der α700 ist der neu entwickelte Exmor CMOS-Sensor mit einer effektiven Auflösung von 12,24 Megapixeln und einer eine maximale Empfindlichkeit von ISO 3200 (ISO 6400 im erweiterten Bereich), der erstmals die Analog-Digital-Wandlung in unmittelbarer Nähe zu den einzelnen Sensorelementen durchführt. Der vor der A/D-Wandlung durchgeführten analogen Rauschunterdrückung folgt nach der Digitalisierung der Signale eine weitere Rauschunterdrückung, die auf dem Chip selbst vorgenommen wird. Dies soll zu digitalen Signalen führen, die außergewöhnlich immun gegenüber externem Rauschen und Störungen sind. Im Anschluss werden die digitalen Signale an den neu entwickelten BIONZ-Bildprozessor geleitet, wo sie noch im RAW-Format einer weiteren Stufe der Rauschunterdrückung unterzogen werden, bevor sie schließlich komprimiert und codiert werden.
Der beim α-System in das Gehäuse integrierte Bildstabilisator Super SteadyShot arbeitet mit allen α- und Konica Minolta-AF-Objektiven. Der Verwacklungsschutz wurde um bis zu einen halben Lichtwert (EV) über die gesamte Brennweite verbessert, die Korrektur erstreckt sich nun von 2,5 bis vier Lichtwerten.
Der neue, zentrale Doppelkreuz-Sensor des Autofokus soll bei bei zahlreichen Aufnahmebedingungen eine bessere Leistung bringen, insbesondere bei Objektiven mit hohen Lichtstärken von F/2.8 oder besser mit offener Blende.
Das robuste Kameragehäuse aus einer Magnesiumlegierung wird von einem Chassis aus einer verstärkten Aluminiumlegierung ergänzt. Wetterresistente Silikonsiegel sollen die Kamera an den Tasten und den Steckplätzen für Speicherkarten vor Staub und Feuchtigkeit schützen. Die Verschlußeinheit hat laut Sony in Tests eine Lebensdauer von ca. 100.000 Verschlusszyklen erreicht. Die kürzeste Verschlusszeit beträgt 1/8000 Sekunden, so lassen sich auch Szenen mit schnellen Bewegungen einfrieren (1/250s bei Blitzsynchronisierung oder 1/200s mit aktiviertem Super SteadyShot). Ein neu entwickelter Kleinstmotor und ein Anti-Vibrations-Mechanismus mit doppeltem Anschlag ermöglichen die Aufnahme von Serienbildern mit bis zu fünf Bildern pro Sekunde. Im RAW-Format lässt sich eine Bildfolge mit bis zu 19 Fotos und einer Frequenz von fünf Bildern pro Sekunde aufnehmen.
Zu den erweiterten Kreativfunktionen der Kamera zählen vierzehn wählbare ?Bildstile?, die es dem Fotografen ermöglichen, unterschiedlichste Stimmungen zu erzeugen. Andere Parameter wie Kontrast, Schärfe oder Zone-Matching können zur Feinabstimmung des gewählten Kreativeffekts zusätzlich verändert werden. Der verbesserte D-Range Optimizer (DRO) soll Kontrast und Farben bei der Aufnahme schwieriger Motive optimieren und für ideal belichtete Fotos sorgen. Ein neuer Belichtungsreihen-Modus nimmt dieselbe Szene mit fünf verschiedenen DRO-Einstellungen auf und liefert sodas bestmögliche Resultat.

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