RSS

Canon EOS 20Da: DSLR mit halbdurchlässigem Spiegel

"Canon hat in Japan eine interessante Variante der digitalen Spiegelreflexkamera EOS 20D vorgestellt. Die EOS 20Da ist nicht wie die allermeisten Digitalkameras mit einem Infrarot-Filter vor dem CMOS-Sensor ausgestattet und dadurch für Astro- und Infrarot-Fotografie besser geeignet.
ANZEIGE Click here to find out more!
Zudem ist die Kamera mit einem halbdurchlässigen Spiegel ausgerüstet, der Displaybetrachtungen schon vor Auslösung ermöglicht – bei digitalen Spiegelreflexkameras war dies bislang nicht möglich und erleichtert nach Angaben von Canon vor allem die manuelle Scharfstellung bei schlechten Lichtverhältnissen. Es gibt dabei zwei Einstellungen, die eine 10- bzw. 40- prozentige Vergrößerung des Bildes zur Schärfekontrolle auf dem LCD erlauben.

Canon 20Da
Canon 20Da
Diese Spiegel-Funktion kann jedoch nicht bei normalen Lichtverhältnissen und auch nicht mit allen Objektiven und nur im manuellen Modus genutzt werden. Ausgeschlossen sind das EF 300 mm F2,8L USM, EF 50 mm F1,0L USM, EF 28-80 mm F2,8-4L USM, EF 1200 mm F5,6L USM, EF 200 mm F1,8L USM, EF 600mm F4L USM, EF 85 mm F1,2L USM, EF 400 mm F2,8L USM, EF 500 mm F4,5L USM, EF 400 mm F2,8LII USM. Zudem gibt es durch die ständige Benutzung des LCDs ein weiteres Problem: Dadurch erwärmt sich der CMOS-Sensor, was seine Rauschanfälligkeit erhöht.

Die Kamera ist mit einem 8,2-Megapixel-Sensor ausgerüstet und kann damit Bilder in einer Auflösung von 3.504 x 2.336 Pixeln machen. Auf der Rückseite befindet sich wie auch schon bei der 20D ein 1,8-Zoll-TFT-LCD mit einer Auflösung von 118.000 Pixeln, das in fünf Helligkeitsstufen eingestellt werden kann und eine bis zu 10fache Vergrößerung zur Bilddetailkontrolle bietet.

Die Canon EOS 20Da arbeitet mit einem 9-Punkt-Autofokus und erreicht eine Bildaufnahmegeschwindigkeit von bis zu 5 Bildern in der Sekunde und das für bis zu 23 Bilder hintereinander im JPEG-Format.

Dazu kommen ein 9-Punkt-Kreuz-Autofokus und ein E-TTL-II-Blitzmess-System. Die Lichtempfindlichkeit des Sensors, auf die es natürlich bei Langzeitbelichtungen besonders ankommt, hat Canon gegenüber dem 20D-Modell nicht angehoben: So kann man zwischen ISO 100, 200, 400, 800, 1600 und 3200 wählen. Es soll allerdings eine bessere Rauschunempfindlichkeit realisiert worden sein, gab Canon Japan an, ohne in die Details zu gehen.

Der Verschluss der EOS 20Da erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 1/8.000 Sekunden (minimal 30 Sekunden oder in der Bulb-Einstellung nach Loslassen des Auslösers/ Fernauslösers) und bietet eine maximale Blitz-Synchronisationszeit von 1/250 Sekunde. Die Blitzsynchronisation mit dem ersten oder zweiten Verschlussvorhang ist möglich. Ein kleiner Blitz ist in das Gehäuse integriert und kann zudem von externen Blitzgeräten ergänzt werden.

Die EOS 20Da verfügt über zahlreiche Möglichkeiten zur Bestimmung des Weißpunktes. Zusätzlich zur Weißabgleichsautomatik gibt es sechs Voreinstellungen, eine Speicherstelle für eine eigene Einstellung sowie die Direktspezifikation der Farbtemperatur. Der Weißabgleich kann zwischen Blau bis Amber und zwischen Magenta bis Grün auch separat durchgeführt werden.

Die Canon EOS 20Da unterstützt neben Farbraum SRGB auch Adobe RGB und speichert Bildinformationen nach Exif 2.21. Bei Bildern, die in Adobe RGB aufgenommen werden, wird nicht die ICC-, sondern die Adobe-RGB-Farbrauminformation in die Exif-Information aufgenommen. Die Kamera ist Pictbrige-kompatibel und erlaubt so den Direktdruck auf entsprechenden Druckern. Zum Datentransfer an den Rechner kann die eingebaute USB-2.0-Schnittstelle genutzt werden. Die Kamera speichert auf CompactFlash-Medien und ist auch Microdrive-kompatibel.

Die 20Da ist in einem Stahl-Magnesium-Chassis untergebracht und misst 144 x 106 x 72 mm. Ohne den Lithium-Ionen-Akku und die Speicherkarte wiegt das Gehäuse 685 Gramm.

Die Kamera soll deutlich teurer sein als die EOS 20D. Eine Markteinführung in Deutschland ist derzeit nicht geplant."

Canon hat in Japan eine interessante Variante der digitalen Spiegelreflexkamera EOS 20D vorgestellt. Die EOS 20Da ist nicht wie die allermeisten Digitalkameras mit einem Infrarot-Filter vor dem CMOS-Sensor ausgestattet und dadurch für Astro- und Infrarot-Fotografie besser geeignet.
ANZEIGE Click here to find out more!
Zudem ist die Kamera mit einem halbdurchlässigen Spiegel ausgerüstet, der Displaybetrachtungen schon vor Auslösung ermöglicht – bei digitalen Spiegelreflexkameras war dies bislang nicht möglich und erleichtert nach Angaben von Canon vor allem die manuelle Scharfstellung bei schlechten Lichtverhältnissen. Es gibt dabei zwei Einstellungen, die eine 10- bzw. 40- prozentige Vergrößerung des Bildes zur Schärfekontrolle auf dem LCD erlauben.

Canon 20Da
Canon 20Da
Diese Spiegel-Funktion kann jedoch nicht bei normalen Lichtverhältnissen und auch nicht mit allen Objektiven und nur im manuellen Modus genutzt werden. Ausgeschlossen sind das EF 300 mm F2,8L USM, EF 50 mm F1,0L USM, EF 28-80 mm F2,8-4L USM, EF 1200 mm F5,6L USM, EF 200 mm F1,8L USM, EF 600mm F4L USM, EF 85 mm F1,2L USM, EF 400 mm F2,8L USM, EF 500 mm F4,5L USM, EF 400 mm F2,8LII USM. Zudem gibt es durch die ständige Benutzung des LCDs ein weiteres Problem: Dadurch erwärmt sich der CMOS-Sensor, was seine Rauschanfälligkeit erhöht.

Die Kamera ist mit einem 8,2-Megapixel-Sensor ausgerüstet und kann damit Bilder in einer Auflösung von 3.504 x 2.336 Pixeln machen. Auf der Rückseite befindet sich wie auch schon bei der 20D ein 1,8-Zoll-TFT-LCD mit einer Auflösung von 118.000 Pixeln, das in fünf Helligkeitsstufen eingestellt werden kann und eine bis zu 10fache Vergrößerung zur Bilddetailkontrolle bietet.

Die Canon EOS 20Da arbeitet mit einem 9-Punkt-Autofokus und erreicht eine Bildaufnahmegeschwindigkeit von bis zu 5 Bildern in der Sekunde und das für bis zu 23 Bilder hintereinander im JPEG-Format.

Dazu kommen ein 9-Punkt-Kreuz-Autofokus und ein E-TTL-II-Blitzmess-System. Die Lichtempfindlichkeit des Sensors, auf die es natürlich bei Langzeitbelichtungen besonders ankommt, hat Canon gegenüber dem 20D-Modell nicht angehoben: So kann man zwischen ISO 100, 200, 400, 800, 1600 und 3200 wählen. Es soll allerdings eine bessere Rauschunempfindlichkeit realisiert worden sein, gab Canon Japan an, ohne in die Details zu gehen.

Der Verschluss der EOS 20Da erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 1/8.000 Sekunden (minimal 30 Sekunden oder in der Bulb-Einstellung nach Loslassen des Auslösers/ Fernauslösers) und bietet eine maximale Blitz-Synchronisationszeit von 1/250 Sekunde. Die Blitzsynchronisation mit dem ersten oder zweiten Verschlussvorhang ist möglich. Ein kleiner Blitz ist in das Gehäuse integriert und kann zudem von externen Blitzgeräten ergänzt werden.

Die EOS 20Da verfügt über zahlreiche Möglichkeiten zur Bestimmung des Weißpunktes. Zusätzlich zur Weißabgleichsautomatik gibt es sechs Voreinstellungen, eine Speicherstelle für eine eigene Einstellung sowie die Direktspezifikation der Farbtemperatur. Der Weißabgleich kann zwischen Blau bis Amber und zwischen Magenta bis Grün auch separat durchgeführt werden.

Die Canon EOS 20Da unterstützt neben Farbraum SRGB auch Adobe RGB und speichert Bildinformationen nach Exif 2.21. Bei Bildern, die in Adobe RGB aufgenommen werden, wird nicht die ICC-, sondern die Adobe-RGB-Farbrauminformation in die Exif-Information aufgenommen. Die Kamera ist Pictbrige-kompatibel und erlaubt so den Direktdruck auf entsprechenden Druckern. Zum Datentransfer an den Rechner kann die eingebaute USB-2.0-Schnittstelle genutzt werden. Die Kamera speichert auf CompactFlash-Medien und ist auch Microdrive-kompatibel.

Die 20Da ist in einem Stahl-Magnesium-Chassis untergebracht und misst 144 x 106 x 72 mm. Ohne den Lithium-Ionen-Akku und die Speicherkarte wiegt das Gehäuse 685 Gramm.

Die Kamera soll deutlich teurer sein als die EOS 20D. Eine Markteinführung in Deutschland ist derzeit nicht geplant.

Mitdiskutieren