Software

Plug-in für Analogfilmeffekte

Film Stocks für Mac und Windows verleiht Digitalfotos den Look klassischer Analogfilme und Entwicklungsprozesse.

Das US-amerikanische Softwarehaus Digital Film Tools hat mit „Film Stocks“ ein Bildbearbeitungs-Plug-in veröffentlicht, das – ganz ähnlich wie „Exposure“ von Alien Skin – das charakteristische Aussehen vieler verschiedener Analogfilme sowie unterschiedlicher Entwicklungsprozesse, einschließlich Crossentwicklung, nachahmt und auf Digitalfotos überträgt. Zum Repertoire zählen auch die Billig-Looks von Lomo- und Holga-Kameras. Laut Anbieter basieren die 288 Presets auf Laboranalysen der physischen Vorbilder. Dazu zählen SW- und Farb-Materialien von Agfa, Fuji, Ilford, Kodak, Polaroid und Rollei.
Darüber hinaus eignet sich die Software auch, um Filme künstlich altern und ausbleichen zu lassen. Bei Bedarf können eigene Presets erstellt werden. Für das schnelle Auffinden eines Effektes innerhalb der Presets gibt es eine Suchfunktion.
Dank eines Ebenensystems lassen sich verschiedene Effekte miteinander kombinieren. Weiterhin ist es möglich, lediglich bestimmte Bildbereiche für die Anwendung eines Filters auszuwählen oder ein Bild mit einer Vignette zu versehen. Für individuelle Anpassungen stehen Schieberegler zur Verfügung.
DFT Film Stocks erlaubt die 8- und 16-Bit-Bildbearbeitung und unterstützt Multi-Prozessor-Systeme. Das Plug-in gibt es für die Bildbearbeitungsprogramme Adobe Photoshop, Adobe Photoshop Elements, Adobe Photoshop Lightroom und Apple Aperture sowie für die Videobearbeitungstools Adobe After Effects, Adobe Premiere Pro, Apple Final Cut Pro 6/7 und Avid-Programme.
Das Bildbearbeitungs-Plug-in kostet 95 USD, das Video Plug-in ist mit 195 USD mehr als doppelt so teuer. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten von Digital Film Tools.

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Johannes Wilwerding

Johannes Wilwerding hat bereits Mitte der Achziger Jahre und damit vor dem Siegeszug von Photoshop & Co. Erfahrungen in der Digitalisierung von Fotos und in der elektronischen Bildverarbeitung gesammelt. Seit 2001 ist er freiberuflicher Mediengestalter und seit 2005 tätig für das DOCMA-Magazin.

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