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Verzerren per Aktion

Warum funktionieren Verzerren-Aktionen nicht mit Smart-Objekten, fragt ein DOCMA-Leser. Doc Baumann antwortet und gibt die Frage weiter.

Frage: Lieber Doc, können Sie mir sagen, warum Transformationen zum Teil dramatisch andere Ergebnisse ergeben, wenn man sie auf ?Smart Objects? anwendet? Ich hatte gehofft, auf diese Weise Qualitätseinbußen zu vermeiden. Ich werde schier zur Verzweiflung getrieben, wenn ich zwei Transformationen nacheinander hinbastele und das Ganze als Aktion aufnehme. Beim Abspielen kommt ganz was anderes raus. Bei rasterisiertem Transformieren scheint das nicht zu passieren. Beides wird mit der gleichen ­Aktion gemacht, nur dass in dem einen Fall der Schritt mit der Smart-Objekt-Konvertierung aktiviert ist. Ein Bug ? oder bin ich zu doof? Herzliche Grüße, Jürgen Scriba

Antwort: Ich habe eine Weile experimentiert und bin zu denselben Ergebnissen gekommen: Bei Pixel-Ebenen klappt es mit der Aktion und identischem Ergebnis ? bei Smart-Objek­ten dagegen nicht. 1 ist das Original, 2 das Ergebnis nach zwei ?Verkrümmen?-Transformationen (was so auch nach ­einer Aktion bei einer normalen Ebene rauskommt), 3 das ­Resultat nach Anwendung der Aktion auf ein Smart-­Objekt. Interessant ist auch 4: Hier habe ich das Formgitter für eine Aktion genutzt. Klappt prima bei normalen Ebenen und Smart-Objekten ? ist aber abhängig von der Größe der Arbeitsfläche; bei Abweichungen entstehen andere Verzerrungen. Dies wiederum ist beim ?Verkrümmen? nicht so, das ist von der Größe unabhängig. Warum das alles so ist, weiß ich leider auch nicht. Vielleicht wissen unsere Leser mehr?

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