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Porträt-Hintergründe mit Photoshops 3D-Tools gestalten

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Porträt-Hintergründe mit Photoshops 3D-Tools gestalten

Durch Einsetzen eines neuen Hintergrundes können Sie Studioporträts schnell aufwerten beziehungsweise genau die Bildgeschichten erzählen, die Ihnen vorschweben. Aber woher nehmen Sie den passenden Hintergrund? Wir zeigen Ihnen, dass Sie nicht lange in Stockfoto-Sammlungen nach dem passenden Bildmaterial suchen müssen: Photoshops 3D-Funktionen machen’s möglich.

Photoshop hat sich im Bereich 3D von einem eher experimentellen Tool zu einem praxistauglichen Standard gemausert. Das liegt nicht nur daran, dass Sie direkt aus Photoshop inzwischen 3D-Objekte drucken können, sondern vor allem an der gelungenen Einbindung und Übertragung von Photoshop-typischen Funktionen in typische 3D-Werkzeuge. Es ist erstaunlich, wie wenig Know-how für das Erzeugen spektakulärer Hintergründe erforderlich ist. Natürlich könnten Sie Hintergründe für Porträts einfach fotografieren. Der Fantasie für Porträt-Hintergründe sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt – doch der Aufwand kann für das Umsetzen außergewöhnlicher Ideen schnell aus dem Ruder laufen. Genau an dieser Stelle bietet Photoshop mit seinen 3D-Optionen die Möglichkeit, spektakuläre Ideen mit wenig Aufwand umzusetzen. Es bleibt dabei Ihnen überlassen, ob Sie eines der tausendfach vorhandenen, kostenlosen Modelle direkt laden oder ob Sie lieber selbst Hand anlegen und – ausgehend von Pfaden, Text­ebenen oder Auswahlen – eigene 3D-Objekte erzeugen wollen. Im Vergleich zu Stockfotos haben Sie bei 3D-Dateien einige entscheidende Vorteile: Sie können an bereits bestehende Porträts perspektivisch angepasst werden, außerdem sind sie mit neuen Perspektiven, unterschiedlichen Brennweiten und verschiedensten Oberflächen ­verwendbar. Neugierig geworden? Dann lassen Sie sich nicht weiter von der vermeintlich komplexen 3D-Technik abschrecken, denn der folgende Workflow ist mit etwas Photoshop-Basiswissen relativ einfach:

Sobald das 3D-Objekt in den Hintergrund geladen wurde, geht es mit der Navigation los. Durch Rotieren, Verschieben und Ändern der Brennweite der 3D-Kamera passen Sie den Hintergrund perspektivisch an das Porträt an.

Damit die 3D-Objekte eine realistische Anmutung bekommen, benötigen Sie entsprechende Texturen. Diese werden in die verschiedenen Kanäle geladen, um so Farbe, Struktur und Oberflächen­beschaffenheit festzulegen. Dann folgt die Lichtsetzung, die sich trotz einfacher Bedienung nicht nennenswert von hochmodernen Verfahren unterscheidet, die unter anderem beim Beleuchten von Fahrzeugen für Werbeprojekte zum Einsatz kommen.

Damit die Objekte, Lichter, Schatten und Reflexionen wie aus einem Guss miteinander verschmelzen, wird die Datei zum Schluss gerendert.

Einfacher und vor allem billiger können Sie kaum zu einer Szene kommen, die mit Sicherheit nicht jeder im Portfolio hat oder mal eben schnell bei Microstock-Anbietern herunterladen kann.

Porträt-Hintergründe: Der fotografische Teil

Fotografiert wurde das Model vor einem blauen Hintergrund, um das spätere Freistellen zu erleichtern. Zum Einsatz kam eine Mittelformatkamera mit einem 60-Mega­pixel-Rückteil sowie drei Studio­blitze. Das Ergebnis wurde direkt auf dem angeschlossenen Notebook kontrolliert.

71_Beyond_rality_fotograf.Teil: Porträt-Hintergründe

Porträt-Hintergründe: Sofort-Montage

Anschließend gelangten die besten Aufnahmen auf Uli Staigers ­Studio-Mac, wo er sofort prüfen konnte, ob die Posen präzise zum 3D-Hintergrund passten oder ob noch Haltungs-Korrekturen nötig waren.

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Den vollständigen Artikel „Beyound Reality“ mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen und Einmontieren eines 3D-Hintergrunds lesen Sie in der neuen DOCMA-Ausgabe 4/2016, die Sie im Zeitschriftenhandel bekommen.

 

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