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Andy Warhol Porträtsammlung

Andy Warhols Porträtsammlung, die als 300-Seiten-Band bei Phaidon erschienen ist, zeigt die Prominenz der 60er, 70er und 80er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Truman Capote, Marilyn Monroe, Lady Diana, Marlon Brando, Herrmann Hesse, Gianni Agnelli, Gilbert oder George ? er hat sie alle erst vor der Linse gehabt und anschließend nachbearbeitet. Andy Warhols Porträtsammlung, die jetzt als 300-Seiten-Band bei Phaidon erschienen ist, zeigt die Prominenz der 60er, 70er und 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Für die Jüngeren unter uns: Das war eine Zeit, in der man, um dazuzugehören, entweder eine Sache richtig gut können oder richtig reich sein beziehungsweise in ein Köninghaus hineingeboren sein musste. In dem Buch findet man also nicht die Zlatkos und Dieter Bohlens dieser Jahre, sondern Charakterportraits des Jetsets und der Kreativen.  
Diese Leute hat Warhol ? wenn sie es nicht schon vorher waren ? spätenstens mit seinen Arbeiten zu Ikonen ihrer Zeit gemacht. Technsich gesehen handelt es sich um farblich verfremdete Fotos, die auf Basis von Warhols Siebdrucktechnik entstanden sind und optisch anteilweise aufgerasterte, fast immer hart abgezogene, und zwingend mit Eiweißlasur- oder Plakafarben behandelte Schwarzweißfotos erinnern. Aus heutiger Sicht sind solche Bilder technisch recht leicht nachzuempfinden, von daher lohnt ein Blick in diesen Band nicht nur zum Kunstgenuss, sondern auch zur Inspiration.

Andy Warhol Portraits
Tony Shafrazi
Gebunden, 320 S.
Phaidon, 2007
Euro 59,95

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