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Gerüchteküche: Kameras zur Photokina 2012

Nur noch ein paar Wochen, dann öffnet die Photokina 2012 in Köln ihre Tore. Wer vor Kaufentscheidungen steht, fragt sich angesichts der zu erwartenden Neuerungen, ob er noch warten soll oder ob er jetzt schon kaufen kann. Wir haben uns – zumindest für die finanziell weitreichenden Entscheidungen – ein wenig in der Gerüchteküche für High-End-Kameras umgehört.


Natürlich sind das alles nur Mutmaßungen. Was wirklich kommt – und was ein frommer Wunsch bleibt – wird die Messe zeigen, auf der sich jeder selbst zwischen dem 18.-23.09.2012 in Köln über die Neuerungen informieren kann.

Die DSLRs Die neuen Vollformat-Boliden von Canon und Nikon sind längst angekündigt und zumeist bereits in den einschlägigen Geschäften verfügbar. Hier dürfe sich zur Photokina wenig tun. Canon könnte, um mit der Auflösung der Nikon 800 mitzuziehen, ein Modell mit 30 oder mehr Megapixeln preislich oberhalb der 5D Mark III und unterhalb der 1D X ankündigen. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch gering und es scheint sich eher um Phantasien von frustrierten Canon-Besitzern zu handeln, die sich auch nach einer Kleinbild-DSLR mit Mittelformat-Auflösung für ihren Objektivpark sehnen.
Dass Canon hier mit Nikon gleichzieht, ist voraussehbar, nur wahrscheinlich erst im kommenden Jahr. Greifbarer ist ein vergleichsweise günstiger Nikon-Vollformater, der bereits mit der Modellbezeichnung „D600“ in den Foren gehandelt wird, 24 Megapixel Auflösung bieten soll und preislich deutlich unter der D800 positioniert sein dürfte. Ebenso wird aus dem kriselnden Hause Sony eine technisch hoch ambitionierte Nachfolgerin der Alpha 900 (vorgestellt 2008) erwartet. Allerdings sieht es so aus, als würde die neue Alpha konform zu Rest des Programms in der SLT- und nicht in der SLR-Bauweise ausgelegt sein, also mit einem feststehenden halbtransparenten Spiegel. Man munkelt folgende Ausstattungsmerkmale: 102-Felder Kreuzsensoren-Autofokus, High-ISO bis 100.000 als Sonderfunktion, integrierte Bildstabilisierung und vielleicht sogar einen 36-Megapixel Sensor.

Das Mittelformat Spätestens seit der 36-Megapixel-Steilvorlage von Nikon fragen sich immer mehr Profi-Fotografen, warum sie in hochpreisige Mittelformatsysteme investieren sollen, wenn die Bildqualität bei den weit flexibleren Vollformat-Kameras aufschließt. Die Diskussion ist nicht neu, es gab sie auch schon beim Sprung über die 20-Megapixel-Hürde. Damals hatte die Mittelformat-Anbieter kurzerhand mit mehr Megapixeln reagiert, und gleichzeitig die Einstiegs-Preise in Richtung 10.000-15.000-Euro gesenkt. Während es bei Pentax, die mit der 645D den derzeitigen Mittelformat Niedrigpreisrekord bei rund 10.000 Euro halten, keine expliziten Gerüchte für Neuankündigungen gibt, brodelt die Gerüchteküche bei den anderen drei Anbietern: Hasselblad entwickelt angeblich einen digitalen Nachfolger der legendären X-Pan mit Panorama-Sensor und Leica soll einen Nachfolger für die S2 in der Pipeline haben. Der wird sich in der Auflösung kaum vom Vorgänger unterscheiden, dafür aber mit einem rauschärmeren und vielseitigeren CMOS-Sensor ausgestattet sein, der den angeblich auslaufenden CCD-Sensor der S2 ablöst. Man munkelt, dann würde es Preisnachlässe bis zu 10.000 Euro auf die „alte“ S2 geben. Sollte das Gerücht über die Einstellung des in der S2 verbauten CCD-Sensors von Kodak stimmen, wäre auch Pentax genötigt, die 645D umzurüsten, denn beide Kameras greifen auf denselben Lieferanten zurück.
Auch bei Phase One gibt es Hoffnung auf etwas Neues: Nachdem hier seit einiger Zeit eine ganze Reihe neuer Rückteile angeboten werden, steht noch eine Ankündigung aus dem Jahr 2010 im Raum, laut der die Firma an einem gänzlich neuen Body arbeitet, der die in die Jahre gekommene 645DF ablösen soll.     

Sucher- und Systemkameras Nach der Olympus OM-D, der Fuji X-Pro1 und dem jüngst vorgestellten Canon EOS M-System darf man mit ziemlicher Sicherheit mit einer Leica M10 sowie einer Fuji X200 rechnen. Beide Modelle werden sich äußerlich kaum von ihren Vorgängern unterscheiden, dafür aber mit neuen, höher auflösenden, rauschärmeren und lichtempfindlicherem Sensoren ausgestattet sein. Bei der X200 rechnet man mit einer Steigerung von 12 auf 16 Megapixel gegenüber der X100. Leicas M10 soll sogar mit 29 Megapixeln (gegenüber 18 Megapixeln bei der M9) auflösen. Auch hier ist ein CMOS-Sensor statt dem bisher verwendenten CCD-Chip zu erwarten. Der könnte mit einem Live-View und einer Video-Funktion ausgestattet sein, was dem Sensor-Systemwechsel sinnvoll erscheinen ließe.

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