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Award 2013: Die Jury-Sitzung

Die Jury hat getagt, die Sieger stehen zum größten Teil fest, und es war mal wieder eindrucksvoll, was die DOCMAtiker sich alles haben einfallen lassen – diesmal zum Thema „Naturbilder – schöner als wahr“.


Fast 1500 Einsendungen, das war der absolute Rekord. Zum 10-jährigen Jubiläum des DOCMA-Awards mussten wir zum ersten Mal in der Geschichte des größten deutschsprachigen Bildbearbeitungswettbewerbs eine Vorauswahl treffen.
Das war unumgänglich, damit die Jury, die wie immer zwei Tage auf Schloss Rauschholzhausen in Klausur ging, eine reelle Chance hatte, die eingereichten Bilder in diesem Zeitrahmen zu bewerten. Mehrere Teams der DOCMA-Redaktion waren gezwungen, die eingereichten Arbeiten im Vorfeld der Sitzung auf „handliche“ 371 Bilder zurechtzustutzen. Neben der ästhetischen Qualität der Arbeiten ging es uns auch darum, einen möglichst facettenreichen Querschnitt der verschiedenen Motivarten und Bearbeitungstechniken abzubilden. Besonders viele Einreichungen (und damit auch hohen Konkurrenzdruck) gab es in den Bereichen Fotooptimierungen und HDR-Bearbeitungen.
Insgesamt ließ sich feststellen, dass nicht nur die Bildermenge, sondern auch das Qualitätsvieau in fast allen Disziplinen – besonders aber bei den Auszubildenden – eine große Steigerung erfahren hatte.

Trotz der grassierenden Erklältungswelle und der Schneekatastrophe im Norden des landes war die Jury mit 19 Teilnehmern fast vollständig besetzt. Neben den Mitgliedern der Redaktion durften wir Vertreter der in unserer Branche wichtigsten Industriepartner am noblen, leicht verschneiten Tagungsort in der Nähe von Marburg begrüßen.

Die Sieger werden in den kommenden Tagen informiert. Konkrete Infos zu den Gewinnerbildern gibt es für die Öffentlichkeit leider erst ab Anfang Mai, nachdem auch das öffentliche Publikumsvoting in der fotocommunity.de abgeschlossen ist. Hier kann man die Vorauswahl noch drei Wochen lang bewundern und seine Stimme für den Publikumspreis abgeben.
Die Ausstellung der Preisträgerbilder und die Preisvergabe erfolgt im Rahmen des Fotofestivals „horizonte zingst“ ab dem 25. Mai 2013, wo die Bilder rund vier Wochen lang zu sehen sein werden. Im Anschluss sind weitere Ausstellungen der Arbeiten in Berlin, Hamburg und Stuttgart geplant.

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