RSS

Award 2012: Jurysitzung

Diese Woche fand die Jurysitzung des DOCMA-Award 2012 – gemäß der Tradition – in der Abgeschiedenheit von Schloss Rauischholzhausen statt. Die Gewinner stehen fest, werden aber erst nach Ermittlung des Publikumspreises bekannt gegeben.


Vom 24. bis 25. April traf sich die Jury, um über die Gewinner des diesjährigen DOCMA Awards zu entscheiden. Zum docmatischen Zehnjahres-Jubiläum hatte die Redaktion 20 Juroren nach Schloss Rauischholzhausen eingeladen, mehr denn je; Vertreter von Sponsoren, ergänzt um die DOCMA-Redaktion, wählten die besten Arbeiten aus mehr als 200 Einsendungen. Die Mitglieder der Jury 2012 waren (in alphabetischer Reihenfolge): Doc Baumann (DOCMA), Murat Erimel (Fotolia), Thomas Fulte (PrintesCompDruck), Peter Geller (California Sunbounce), Olaf Giermann (DOCMA), Anke Großklaß (DOCMAtische Gesellschaft), Marcos Gutierrez (Datacolor), Michael Hußmann(DOCMA), Uwe Janke (Tecco), Pia Kleine Wieskamp (Pearson), Christoph Künne (DOCMA), Ina Künne (DOCMAtische Gesellschaft), Yvonne Lünzmann (Epson), Guido Möller (Wacom), Rico Nowicki (Horizonte Zingst), Anja Pätzold (Adobe), Christoph Sahner (Video2Brain), Stefan Schmitt(Nopar International), Christoph Splithöfer (HP), Rainer Tewes (FotolaborM). And the winner is …

Nun, das ist zwar entschieden, wird aber noch nicht bekannt gegeben. Auch die Preisträger selbst werden erst in einigen Wochen von ihrem Glück erfahren. Dafür gibt es zwei Gründe:

Publikumspreis In den nächsten Tagen werden wir eine Galerie aller eingereichten Werke vorstellen. Würden die Gewinner/innen bereits vorab bekannt, könnte das das Abstimmungsverhalten beeinflussen. Registrierte Besucher der Seite können dort in den nächsten zwei Monaten für die Vergabe des Publikumspreises ihre Stimme abgeben. (Wer noch nicht registriert ist, kann das vorher schnell erledigen.) Alle Bilder sind anonymisiert; jedes ist nur mit einem Buchstaben – A für Ausbildungsbereich, P für Profi, S für Semiprofi – und der Teilnehmernummer gekennzeichnet. Wird ein Bild von einem Besucher gar nicht bewertet, wird ihm der neutrale Wert 3 zugewiesen; 4 Sternchen stehen für "gut", fünf für "herausragend". Entsprechend entspricht 2 "weniger überzeugend" und 1 "schlecht". Am Ende zählen wir positive und negative Werte zusammen, die sich ergebende Summe ist ein hoffentlich exakteres Ergebnis als das, was in den letzten Jahren mit der Übernahme vorgefertiger Auswertungs-Module möglich war. Wir haben uns ein paar Tricks ausgedacht, um Mehrfachbewertungen und dergleichen zu erkennen – bei entsprechenden Versuchen wird das Bild aus der Wertung genommen.

Ausstellung Der zweite Grund dafür, die Bekanntgabe der Sieger zu verschieben, ist, dass das Museum für Kommunikation in Frankfurt, das die Ausstellung der besten 50 ab dem 15. August zeigen wird, verständlicherweise die Spannung auf die ausgestellten Werke der Preisträger nicht dadurch gemindert sehen möchte, dass diese bereits Monate zuvor bekannt werden.

Fotogalerie Warnhinweise Wir möchten die Ausstellung gern um ein paar Originalfotos erweitern, die echte, unsinnige Warnhinweise dokumentieren. Wenn Ihnen in den nächsten beiden Monaten also so etwas begegnen sollte – oder sie derlei schon in Ihrem Archiv haben – senden Sie uns die Bilddateien bitte als JPEG an redaktion@docma.info; die schönsten werden zusammen mit dem Namen der Fotografen versehen bei der Ausstellung und in DOCMA zu sehen sein.

DOCMA-Award 2013 Und noch etwas ist bereits entschieden, das Thema für den DOCMA-Award 2013: "Begegnungen mit der Natur – schöner als wahr?" Das reicht vom Käfer im Garten über den Fuchs im Wald bis zum Löwe im Zoo oder in seiner afrikanischen Heimat, umfasst aber ebenso Landschaften, Wasser, Wolken … . Zum ersten Mal in der Geschichte unseres Wettbewerbs geht es dabei nicht ausschließlich um Montagen. Eingereicht werden können unbearbeitete Original-Bilddateien sowie dezent oder ausgiebig bearbeitete Versionen, Montagen, malerisch/grafisch überarbeitete Fotos oder 3D-Szenen mit Natur-Themen. Die Jury wird nicht wissen, ob und in welchem Umfang ein Bild jeweils bearbeitet, montiert oder generiert ist – es zählt ausschließlich die ästhetische Qualität. Erst am Ende wird sich zeigen, ob unverfälschte Naturfotos oder Werke mit digitalen Eingriffen besser überzeugen konnten. Ein für alle Beteiligten außerordentlich spannendes Experiment!

Mitdiskutieren