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Universeller GPS-Tracker fürs Geotagging


Für Digitalfotografen kann es zur Wahrung des Überblicks eine große Erleichterung sein, wenn der Aufnahmeort in den Exifdaten der Bilder gleich mit abgespeichert wird. Da bislang nur wenige Digitalkameras das „Geotagging“ beherrschen, macht es unter Umständen Sinn, sich ein kleines Zusatzgerät anzuschaffen, das die geografischen Koordinaten auf einer Fototour automatisch protokolliert, um diese den Aufnahmen später zuzuordnen. ATP Electronics bietet mit dem Photo Finder einen handlichen Begleiter, der diese Aufgabe erledigt und in der Lage sein soll, die gesammelten Daten ganz ohne PC mit den Bilddateien zu synchronisieren und in die EXIF-Tabelle zu schreiben. Dazu muss lediglich die Speicherkarte aus der Digitalkamera in den Photofinder gesteckt werden. Im Gegensatz zu dem Sony-Zubehör GPS-CS1KA, das ebenfalls mit den meisten Kameramodellen verwendbar ist, wird hierfür kein PC benötigt. Die so gespeicherten GPS-Daten können von Picasa2, Google Earth oder Google Maps interpretiert werden.

Das Gerät akzeptiert die gängigen Formate CF (Rev. 4.0), SD, SDHC und Memory Stick PRO/Duo. Einschränkende Voraussetzung ist allerdings, dass die Bilddaten im JPEG-Format vorliegen müssen. Der Photo Finder verfügt über ein LCD-Display, wiegt nur 60 Gramm und misst 82 x 43 x 26 mm. Die Stromversorgung erfolgt über zwei Micro-Batterien. Der interne Speicher von 128 MB soll für über 500 Stunden Aufzeichnung reichen.

Der Preis wird voraussichtlich zwischen 120 und 130 USD liegen, die Markteinführung soll im 1. Quartal 2008 erfolgen. Weitere Informationen und die noch raren Bezugsquellen finden Sie auf den Internetseiten von APT.

von Johannes Wilwerding
sabineb84 schrieb am 13.01.2008 22:01
Hoffentlich ist das Empfindlicher als das Teil von Sony, denn das hat keinen Empfang mehr wenn nur ein Haus in der nähe ist und liegt auch leicht mal 25m neben dem realen Standort. Bevor ich mir das zulege werde ich diesmal erst mal ein paar ungesponserte Testberichte abwarten …
f.foerster schrieb am 11.01.2008 11:57
Bestimmt ein merkwürdiges Gefühl, wenn man die mit Bildern randvolle 2GB Speicherkarte in das Gerät steckt und weiß, dass den Dateien nun etwas hinzugefügt wird.

Es entsteht dann die von früher bekannte Spannung: Ob wohl was auf dem Film ist...

Ansonsten ist das natürlich eine sehr günstige und praktische Lösung, und wenn das noch mit RAW Dateien funktionieren würde...

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