Satte Farben
Die Welt um uns herum ist nicht immer so bunt wie wir es gerne hätten. Besonders zwischen Herbst und Frühsommer finden Schönwetterfotografen auf der Straße nur wenige eindrucksvoll gefärbte Motive. Und manchmal – wie im vergangenen Jahr – gilt das auch für den Sommer. Eine Variante, sich dagegen zur Wehr zu setzen, besteht darin, das Auge zu schulen oder mehr Zeit in die Motivsuche zu investieren. Die andere Möglichkeit heißt Photoshop. Zwar ist es nur in den seltensten Fällen der Königsweg, einfach im Dialog „Farbton/Sättigung“ den Sättigungsregler nach rechts zu verschieben, doch oftmals wenigstens den Versuch wert. Die Alternativen sind komplizierter: In Camera Raw und Lightroom finden Sie seit neuestem den Regler „Dynamik“ bei den „Grundeinstellungen“. Dieser funktioniert ähnlich wie „Sättigung“, wirkt sich aber deutlich subtiler aus. Ein zusätzlicher Ansatz besteht darin, die Bildkontraste zu steigern. Natürlich erledigen wir das nicht mit dem Dialog „Helligkeit/Kontrast“, sondern mit der Gradationskurve, der Tonwertkorrektur und/oder einer zusätzlichen Kontraststeigerung über die Unscharf-Maskierung mit den Werten „30;45;0“. Wenn Ihnen das Ergebnis immer noch nicht bunt genug erscheint, werden Sie nicht umhinkommen, zusätzliche Farben, wie im Abschnitt „Digitale Farbfolien“ beschrieben, hinzuzufügen.




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