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SW-Experte: Convert to b/w Pro


Convert to b/w Pro aus der Imaging Factory vereint all das unter seiner Oberfläche, was Schwarzweißfotografen schon immer in Photoshop und Co. vermisst haben. Der Dialog bietet vier Grundfunktionen:  Zunächst hat man Gelegenheit, das automatisch in Graustufen umgesetzte Farbbild  nachträglich mit einer farbigen Vorsatzlinse zu filtern. Zur Wahl stehen die Klassiker wie Rot, Orange, Gelb und Grün, aber auch 356 weitere per Farbton-Schieber definierbare Farbtöne, die sich per Intensitätsregler weiter einstellen lassen. Der zweite Bereich betrifft die Farbwiedergabe. Neben einer linearen Umrechnung und der Standardabstimmung von Photoshop gibt es hier die klassischen Schwarzweißadaptionen von analogen Filmen wie Kodaks T-MAX oder dem FP4 von Ilford. Wer es vorzieht, sich die Umsetzung selber einzustellen, findet dazu sieben Schieberegler. Bereich 3 enthält Werkzeuge zur Tonwiedergabe, also die typischen Ansatzpunkte bei der Bildbearbeitung in der analogen Dunkelkammer: Negativ-Entwicklung, Belichtung und Papiergradation. Im vierten Abschnitt geht es um die Einfärbung des Bildes. Hier kann man das Bild entweder mit vordefinierten Einstellungen blau beziehungsweise gelb tonen oder selbst per Farbwähler eine Farbe festlegen, sowie Auftragsintensität und Auftragsart steuern.

Auch wenn Convert to b/w Pro rund 100 Dollar kostet, für Freunde des Schwarzweißbildes ist es sein Geld wert. Einziges Manko des für Schwarzweißfoto-Einsteiger recht erklärungsbedürftigen Plug-ins: Der Support des Herstellers erfolgt nur in englischer Sprache. Wer Interesse an der Software hat, sollte sie bald herunterladen, da dieses und andere interessante Plug-ins des Anbieters nicht weiterentwickelt werden und die Webseite vom Netz genommen werden soll.

von Christoph Künne
mister-mouse schrieb am 18.01.2008 23:33
Mit Lightroom und in gewissen Grenzen auch mit CS3 sind nahezu identische Ergebnisse erzielbar. Gerade lightroom kann bei s/w Umsetzungen punkten, da man die Lichter und Schattenbereiche mit unterschiedlichen Farbfiltern bearbeiten kann. Nachdem das natürlich auch (bzw. vor allem) mit raw-Dateien funktioniert hat man die maximale Kontrolle über die Grauwerte.
Die Filmadaptionen (Tmax, HP5, FP4 etc.) richten sich wohl eher an Fotografen, die sich von der Analog-Technik nicht lösen können.

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