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Erste Bildbearbeitungs-Plug-ins für Aperture



Tiffen Dfx Digital Filter Suite 1.0

Vor wenigen Wochen veröffentlichte Apple ein Update für Aperture, das den Weg zu professionellen Bildbearbeitungsfunktionen ebnen sollte. Aufgrund einer neuen, offenen Plug-In-Architektur sollen Dritt-Anbieter ihre Plug-ins an Aperture anpassen können. Mittlerweile stehen auf der Downloadseite von Apple die ersten Demoversionen entsprechender Erweiterungen bereit. Im Angebot sind die „Dfx Digital Filter Suite 1.0“ von Tiffen sowie „Light! 3.5“, „Ozone 2.5“ und „Power Stroke 1.0“ von Digital Film Tools.

„Dfx Digital Filter Suite 1.0“ ist eine umfangreiche Sammlung mit 94 Filtern zur Simulation von optischen (Glas-) Filtern der Marke Tiffen und anderer Hersteller. Die Software ist auch als Standalone-Anwendung und als Plug-in für und Adobe Photoshop, Adobe After Effects, Apple Final Cut Pro und Avid Xpress erhältlich.

Das Plug-in „Light“ stellt 565 Muster bereit, die als Beleuchtungseffekt in ein Bild oder eine Auswahl projiziert werden können. Entsprechende Schablonen (GAMpatterns) werden üblicherweise bei Foto- oder Filmaufnahmen vor die Scheinwerfer platziert, um bestimmte Effekte zu erzielen. Darüber hinaus bietet das Plug-In die Möglichkeit, fünf weitere Lichteffekte zu erzeugen, die eher subtiler Art sind: Diffusion, Fill, Light, Fog und Glow.

Aus dem selben Haus stammen „Ozone 2.5“, mit dessen Hilfe die Farben eines Bildes selektiv manipuliert werden können, und „Power Stroke“, ein Tool für Farbkorrektur, Weichzeichnung, Umfärbung u. a. Eingriffe. Das Besondere an „Power Stroke“ ist, dass die zu bearbeitenden Bereiche grob mit einem Malpinsel markiert werden, während „Ozone 2.5“ die Farben eines Bildes automatisch in 11 Zonen unterteilt, die dann separat manipuliert werden können. Auch die Plug-ins von Digital Film Tools sind für weitere Programme erhältlich.

 

von Johannes Wilwerding

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