| | Das Internet und mit ihm der Austausch von digital vorliegenden Medien gewinnt mehr und mehr auch für den Privatmann an Bedeutung. Spätestens mit der Nutzung von DSL-Verbindungen wird es ein Leichtes, E-Mails mit hochauflösenden Fotos zu ergänzen, die eigene Fotogalerie im Web zu betreiben, sich durch die Bildermassen virtueller Photoclubs zu klicken oder ganz nutzenorientiert aussagekräftige Bilder von Produkten auf die Verkaufsplattformen dieser Welt zu laden. Hinzu kommen praktische Arbeitserleichterungen wie das Hochladen von Fotos auf die Server des Fotolabors damit sie dort auf Papier abgeezogen werden können, das Anlegen von Sicherheitskopien des eigenen Fotoarchivs auf gemietetem Webspace oder die Gestaltung eindrucksvoller Portfolios, die sich Auftraggeber direkt online anschauen und auch in guter Qualität ausdrucken können.
Soweit die schöne Theorie, doch die Praxis sieht (heute noch) ganz anders aus. Da bekommt man E-Mails mit megabyteschweren Foto-Anhängen, welche einem das Postfach verstopfen, ohne dass die enthaltene Information dies rechtfertigen würde. Oder man kommt auf die Webseiten von Fotografen, wo einen speichermäßig schlanke, dafür aber unterirdisch schlecht komprimierte Bilder erwarten. Bilder für das Web aufzubereiten heißt sich inhaltlich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dabei die Bildgröße unter Kontrolle zu behalten. Das ist und bleibt eine Art Geheimwissenschaft, deren Rätsel in diesem Buch gelöst werden.
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